Gesamtschule Mittelkreis: MINT-freundlich und digital – Anmeldephase läuft
Der Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – bildet schon seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der Arbeit an der Gesamtschule Mittelkreis in Goch. Als Auszeichnung für das große Engagement in diesem Bereich wurde die Schule nun bereits zum vierten Mal in Folge mit dem Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“ und zum zweiten Mal als vorbildhafte digitale Schule geehrt.
Vorzeigebeispiel für die vielfältigen Aktivitäten im MINT-Bereich ist die Physik-AG der Schule, die auch in diesem Jahr wieder Top-Platzierungen bei bundesweiten Wettbewerben abräumen konnte. Hanna Kim aus der Jahrgangsstufe 13, Mitglied dieser Physik-AG, hat sich als eine von 12 Schülerinnen und Schülern des Regierungsbezirks Düsseldorf für die 2. Runde der 54. Internationalen Physik-Olympiade qualifiziert und in diesem Rahmen bereits an der TU Dortmund die entsprechende Klausur geschrieben. Als „Belohnung“ für die Mitarbeit ging es für alle Mitglieder der Physik-AG im Dezember zur traditionellen, dreitägigen Berlin-Fahrt mit spannendem naturwissenschaftlichem Programm.
Um die Physik-AG, aber auch alle anderen Technik-Begeisterten an der Gesamtschule Mittelkreis auch weiterhin in der Anfertigung modernster Werkstücke zu unterstützen, verfügt die Schule neuerdings auch über einen hochwertigen 3D-Drucker.
Kinder, die sich ebenfalls für den MINT-Bereich begeistern, aber auch alle anderen kleinen Kunstschaffenden, Schriftstellerinnen, Schriftsteller und anderen Talente sind ganz herzlich eingeladen, sich in der unmittelbar bevorstehenden Anmeldephase an der Gesamtschule Mittelkreis zu bewerben. Über die Internetseite der Schule können Eltern von Kindern, die im Moment die vierten Klassen der Grundschulen in den Gemeinden des Zweckverbands Gesamtschule Mittelkreis, Goch, Uedem, Weeze, Kalkar, Bedburg-Hau und Kevelaer besuchen, Termine für die Anmeldegespräche buchen.
5. Klasse:
29.01. – 31.01.2024
Gymnasiale Oberstufe:
29.01. & 30.01.2024



Die Geschichtskurse setzen sich in Düsseldorf zunächst in einem Workshop in der Mahn- und Gedenkstätte mit dem Schicksal jüdischer MitbürgerInnen in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Anschließend begaben sich die Kurse von Frau Reuter und Herrn Schaufenberg auf eine sogenannte performative Zeitreise, eine Stadtführung der ganz besonderen Art:
Wie sehe ich meine Rolle in der Gesellschaft?
Die Exkursion des Grundkurses Sozialwissenschaften hatte den Titel „Arm und Reich – im Tod sind alle gleich?“ und führte die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag zunächst zum Golzheimer Friedhof in Düsseldorf. Der zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Friedhof wird heute als öffentliche Grünanlage genutzt, die Grabsteine stehen unter Denkmalschutz. In vier Gruppen bereiteten sich die Teilnehmer jeweils auf den Besuch einer Grabstätte vor, indem sie biographische Notizen zu der verstorbenen Person erarbeiteten und so einen Zusammenhang zu der Grabgestaltung herstellen konnten. Es entwickelten sich verschiedene Gesprächsanlässe zum Thema „Tod und Sterben“, zum Teil auch sehr persönliche.
Die Exkursion des Erdkunde-Kurses von Herrn Wennekers führte nach Düsseldorf. Dort wurde im Medienhafen der funktionale Wandel eines Stadtteils sowie die damit einhergehenden Folgen für die Wohnviertel im Umkreis besprochen.