Erfolgreiche Teilnahme beim Quiz  „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“

Erfolgreiche Teilnahme beim Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“

Jährlich organisieren die Wirtschaftsjunioren, der größte Verband von jungen Unternehmern und Führungskräften in Deutschland, einen Wettbewerb, bei dem  rund 25.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 aus allen Bundesländern gegeneinander antreten, um ihr Wissen in den Themenbereichen Wirtschaft, Politik, Internationales, Finanzen und Digitalisierung unter Beweis zu stellen.

In diesem Jahr gehört Sven Bruns aus der Klasse 9e zu den glücklichen Gewinnern des Wettbewerbs. Zur Siegerehrung war Sven zusammen mit seiner Familie und seiner Lehrerin im Fach Wirtschaft, Frau Wandrey, ins Technologiezentrum Kleve eingeladen. Nach einem Grußwort des Landrates Wolfgang Spreen und Informationen zum diesjährigen Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ folgte zum Abschluss die mit Spannung erwartete Siegerehrung der besten Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisgebiet, bei der Sven Bruns als zweitbester Teilnehmer ausgezeichnet wurde.

Die Gesamtschule Mittelkreis gratuliert Sven und allen anderen Siegern ganz herzlich.

A. Wandrey

Foto: Wirtschaftsjunioren Kleve (mit freundlicher Genehmigung)

„Leistung macht Schule“ – Begabtenförderung an der Gesamtschule Mittelkreis

An der Gesamtschule Mittelkreis geht das Programm zur Förderung begabter Schülerinnen und Schüler genau ein Jahr nach der Auftaktveranstaltung in Berlin trotz winterlicher Außentemperaturen in die heiße Phase. Unter dem Motto „Leistung macht Schule“ werden im Rahmen einer Bildungsinitiative von Bund und Ländern 300 Schulen mit insgesamt 125 Millionen Euro gefördert und mit entsprechenden Forschungsinstituten der Universitäten vernetzt, um leistungsstarke und potenziell besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler früher zu erkennen und besser zu fördern.

Im ersten Jahr des Projektes standen dabei die Vernetzung mit den Universitäten und die Vorbereitung konkreter Maßnahmen im Vordergrund. Nach dieser Vorbereitungsphase beginnt nun die Umsetzung dieser Maßnahmen, wobei die Gesamtschule Mittelkreis besonders eng mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Universität Regensburg zusammenarbeiten wird. Außerdem wurden die schulinterne Abstimmung beider Teilprojekte und die Leitung des Bereichs Begabungsförderung an der Gesamtschule Mittelkreis in den Händen einer Koordinatorin zusammengeführt.

Mathematisch besonders begabte Schülerinnen und Schüler möglichst früh zu erkennen steht bei der Zusammenarbeit mit dem Team von Prof. Dr. Friedhelm Käpnick vom Institut für Didaktik der Mathematik und Informatik an der Uni Münster im Vordergrund. Mit wissenschaftlich erprobten Diagnose-Instrumenten sollen kleine Mathe-Asse schon beim Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule erkannt werden, um ungeschliffenen Rohdiamanten möglichst früh dabei zu helfen, sich im Laufe ihrer Schullaufbahn zu funkelnden Brillanten zu entwickeln. Zur professionellen Begleitung dieser Entwicklung wird außerdem ein strategisches Gesamtkonzept für die Förderung mathematisch besonders begabter Schülerinnen und Schüler entwickelt, das auch die Integration verschiedener Diagnosekonzepte in den regulären Mathematikunterricht an der Gesamtschule Mittelkreis vorsieht.

Mit dem sogenannten „Mentoring“ als Instrument individueller Förderung steht bei der Zusammenarbeit mit der Uni Regensburg ein anderer Schwerpunkt im Vordergrund: Die intensive Betreuung bereits erkannter Talente aus verschiedenen Fachbereichen. Hierbei werden Fachlehrerinnen und Fachlehrer (Mentoren) aus den Bereichen Mathematik, Deutsch, Informatik, Geschichte und Politik jeweils eine Schülerin oder einen Schüler (Mentees) über zunächst drei Jahre begleiten. Den Mentees sollen dabei in einer Mischung aus Herausforderung und Unterstützung neue, individuelle Lernpfade eröffnet werden, die ihren Talenten auch über den regulären Schulunterricht hinaus gerecht werden. Bei den ausgewählten Kindern und Jugendlichen und bei ihren Eltern herrscht bereits Aufbruchstimmung, sodass einem erfolgreichen Start des Projektes nach einer Schulung der ebenfalls begeisterten Kolleginnen und Kollegen in einem Workshop vor den Sommerferien nichts mehr im Wege steht.

MINT-Schnuppertag für Grundschulkinder

MINT-Schnuppertag für Grundschulkinder

Noch bevor vom 11. bis zum 13. Februar die Anmeldegespräche für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen stattfinden, hatten die Grundschulkinder aus den Zweckverbandsgemeinden am 10. Januar die Gelegenheit, sich bei einem MINT-Schnuppertag genauer über das Fächerangebot der Gesamtschule Mittelkreis zu informieren. Von der zweiten bis zur fünften Stunde hatten die Kolleginnen und Kollegen der Fächer Informatik, Physik, Chemie und Biologie ein spannendes Mitmach-Angebot in der Sporthalle und den Fachräumen vorbereitet.

Insgesamt 105 Viertklässlerinnen und Viertklässler machten sich also am vergangenen Donnerstag auf den Weg zum Südring. Dort durchliefen sie verschiedene Stationen und lernten dabei je nach eigenem Interesse zwei der vier Fächer, die ihnen in ihrer bisherigen Schulzeit noch nicht begegnet sind, näher kennen.

Dabei veranstaltete das Fach Informatik einen Lego-Roboter-Tanzwettbewerb, bei dem es darum ging, seinem Roboter durch geschickte Programmierung ein möglichst elegantes Tänzchen beizubringen. Außerdem konnten Interessierte mit Scratch, einer visuellen Programmiersprache für Kinder und Jugendliche, eigene kleine Computerspiele erstellen.

Für das Physik-Angebot ging es dann aus dem Computerraum in die Sporthalle, in der unter dem Motto „Mit Papierfliegern zum Weltrekord“ Segler, Jets und Pfeile gebastelt, untersucht und dann in den Wettkampf geschickt wurden. 

Aufregend wurde es im Chemielabor, wo ein buntes Stationenlernen zu Farbstoffen sowie explosive Experimente mit Trockeneis auf dem Programm standen.

Abschließend stellten die Biologinnen und Biologen der Gesamtschule Mittelkreis nicht nur ihr Fach, sondern auch die moderne technische Ausstattung der Schule vor: Zur Frage, wie Löwenzahnpflanzen eigentlich auf dem Dach landen, wurden Modelle gebaut und anschließend mit den Schul-iPads informative Filme gedreht.

Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen, die den Schnuppertag vorbereitet und durchgeführt haben sowie allen beteiligten Schülerinnen und Schülern unserer Schule. Wir freuen uns schon, nach den Sommerferien möglichst viele Besucherinnen und Besucher des Schnuppertages in den fünften Klassen unserer Schule willkommen zu heißen.

Meine Superkraft: Vorlesen

Meine Superkraft: Vorlesen

Am Mittwoch, dem 05.12.2018 fand an der Gesamtschule Mittelkreis der Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs statt. Die Klassensiegerinnen und Klassensieger Jeremy Hünerbein (6a), Marie Janßen (6b), Didem Sezek (6c), Pauline Beer (6d) und Celine Krings (6e) traten in einem spannenden Finale um den Schulsieg gegeneinander an.

Der gesamte 6. Jahrgang durfte in der ersten Runde des Wettbewerbs erleben bzw. hören, wie die Kandidatinnen und Kandidaten einen eingeübten und selbst ausgewählten Text vorlasen. In der zweiten Runde jedoch wurde es deutlich schwieriger und die fünf Klassensieger/innen mussten eine Textstelle aus dem brandneuen Jugendroman „Drachenerwachen“ von Valija Zinck vorlesen.

Obwohl alle Fünf wirklich gute Leistungen zeigten, konnte sich am Ende Marie Janßen aus der Klasse 6b knapp gegen ihre Mitstreiterinnen und ihren Mitstreiter durchsetzen.

Die Jury und auch die Zuhörer waren sich einig, dass Marie, die im ersten Durchgang aus dem Klassiker „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler vorlas, unsere Schule beim Kreisentscheid ganz bestimmt sehr gut vertreten wird.

Wir drücken ihr in jedem Fall die Daumen und wünschen ihr viel Glück dabei!

Mathe-Adventskalender 2018

Mathe-Adventskalender 2018

Wie viel Spaß Mathematik machen kann, erleben die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 der Gesamtschule Mittelkreis auch dieses Jahr wieder beim Mathe-Adventskalender. In den kommenden Wochen erwarten sie beim Öffnen der Türchen nämlich keine Süßigkeiten, sondern knifflige Aufgaben und spannende mathematische Rätsel, die als Ganzes eine vorweihnachtliche Geschichte erzählen. Nachdem im vergangenen Jahr bereits 43 Teams mit insgesamt 120 Kindern bei dieser Aktion mitgemacht haben, freuen sich in diesem Jahr besonders die „Wiederholungstäter“ schon sehr auf ihre erneute Teilnahme. Aber auch alle Neulinge werden sicherlich mit Feuereifer bei der Sache sein, denn auch 2018 warten auf die Siegerteams tolle Preise, die durch den Förderverein der Gesamtschule zur Verfügung gestellt werden.

Wir wünschen allen Teams viel Spaß, ein gutes Durchhaltevermögen und viel Erfolg beim Mathe-Adventskalender 2018.

Lerntipps für Eltern: Fünf Bausteine gelingenden Lernens

Lerntipps für Eltern: Fünf Bausteine gelingenden Lernens

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt waren die Stuhlreihen in der Aula der Gesamtschule Mittelkreis, als der Journalist und Moderator Daniel Pesch am Dienstagabend interessierte Eltern der Jahrgangsstufen fünf bis acht darüber informierte, wie man sein Kind am besten beim Lernen unterstützen kann. Im Auftrag der Firma Duden Learnattack hatte sich Pesch auf den weiten Weg vom Main bis an den Niederrhein gemacht und viele hilfreiche Praxistipps im Gepäck.

Bei der Duden Learnattack GmbH handelt es sich um ein Berliner Startup-Unternehmen, dass sich auf die Fahnen geschrieben hat, Kindern und Jugendlichen auf moderne Weise beim selbstverantwortlichen Lernen zu helfen und hierzu eine Lernsoftware entwickelt hat. Am Anfang stand jedoch die Beobachtung, dass es rund ums Thema Lernen immer wieder zu Konflikten zwischen Eltern und Kindern kommt und davon ausgehend die Frage, wie es gelingen kann, dass Schülerinnen und Schüler leichter, freiwillig und am besten sogar gerne lernen. Antworten auf diese Frage lieferte ein Konzept, das in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen entstand und an über 2000 Kindern getestet wurde. Lernen gelingt demnach, wenn fünf Bausteine berücksichtigt werden, die Eltern selbstverständlich auch ohne Unterstützung einer Lernsoftware anwenden können.

Pesch, der selbst in der Ausbildung junger Journalisten tätig ist, stellte den Eltern in einem fesselnden Vortrag diese fünf Bausteine vor und erklärte zunächst, dass die erste Voraussetzung für jeden Lernprozess Konzentration (1. Baustein) ist und wie sich eine lernförderliche Umgebung ohne Ablenkungen und kurze, aber intensive Lernzeiten positiv auf die Konzentration auswirken. Motivation, Belohnungen und Lob (2. Baustein), am besten in Form eines differenzierten und konstruktiven Feedbacks, helfen dabei, den so begonnenen Lernprozess in Gang zu halten und positiv zu gestalten. Unterstützend wirken hierbei Emotionen (3. Baustein): Lernen kann nicht gelingen, wenn es mit negativen Emotionen verknüpft ist oder sogar als Strafe eingesetzt wird, deswegen müssen Störungen oder Konflikte vor Beginn des eigentlichen Lernens beseitigt oder geklärt werden. Um ein sinnstiftendes und nachhaltiges Lernen zu ermöglichen, ist Kompetenzorientierung (4. Baustein) notwendig: Es sollte beim Lernen nicht nur darum gehen, möglichst viele Dinge auswendig zu wissen, sondern darum, diese auch aktiv anwenden und auf andere Situationen übertragen zu können. Dies gelingt durch die Vernetzung von neuem Wissen mit dem Vorwissen, durch klare Strukturierung der erlernten Inhalte, durch die Aktivierung aller Wahrnehmungskanäle und vor allem durch mehrfaches und intensives Üben des Lernstoffs. Lernstrategien (5. Baustein) verbinden letztendlich die anderen vier Bausteine zu einem großen Ganzen und sind das Handswerkszeug jedes guten Lerners. Hierbei betonte Pesch besonders den Wert von Checklisten, die einerseits dabei helfen können, den derzeitigen Wissensstand zu dokumentieren, andererseits den Lernprozess in Form von Lernplänen strukturieren können. 

Nach diesen Ausführungen stellte sich Pesch den Fragen der Eltern und stand diesen auch für intensive Einzelgespräche zur Verfügung. Wir bedanken uns ganz herzlich für den spannenden und informativen Vortrag.

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