Meine Superkraft: Vorlesen

Meine Superkraft: Vorlesen

Am Mittwoch, dem 05.12.2018 fand an der Gesamtschule Mittelkreis der Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs statt. Die Klassensiegerinnen und Klassensieger Jeremy Hünerbein (6a), Marie Janßen (6b), Didem Sezek (6c), Pauline Beer (6d) und Celine Krings (6e) traten in einem spannenden Finale um den Schulsieg gegeneinander an.

Der gesamte 6. Jahrgang durfte in der ersten Runde des Wettbewerbs erleben bzw. hören, wie die Kandidatinnen und Kandidaten einen eingeübten und selbst ausgewählten Text vorlasen. In der zweiten Runde jedoch wurde es deutlich schwieriger und die fünf Klassensieger/innen mussten eine Textstelle aus dem brandneuen Jugendroman „Drachenerwachen“ von Valija Zinck vorlesen.

Obwohl alle Fünf wirklich gute Leistungen zeigten, konnte sich am Ende Marie Janßen aus der Klasse 6b knapp gegen ihre Mitstreiterinnen und ihren Mitstreiter durchsetzen.

Die Jury und auch die Zuhörer waren sich einig, dass Marie, die im ersten Durchgang aus dem Klassiker „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler vorlas, unsere Schule beim Kreisentscheid ganz bestimmt sehr gut vertreten wird.

Wir drücken ihr in jedem Fall die Daumen und wünschen ihr viel Glück dabei!

Mathe-Adventskalender 2018

Mathe-Adventskalender 2018

Wie viel Spaß Mathematik machen kann, erleben die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 der Gesamtschule Mittelkreis auch dieses Jahr wieder beim Mathe-Adventskalender. In den kommenden Wochen erwarten sie beim Öffnen der Türchen nämlich keine Süßigkeiten, sondern knifflige Aufgaben und spannende mathematische Rätsel, die als Ganzes eine vorweihnachtliche Geschichte erzählen. Nachdem im vergangenen Jahr bereits 43 Teams mit insgesamt 120 Kindern bei dieser Aktion mitgemacht haben, freuen sich in diesem Jahr besonders die „Wiederholungstäter“ schon sehr auf ihre erneute Teilnahme. Aber auch alle Neulinge werden sicherlich mit Feuereifer bei der Sache sein, denn auch 2018 warten auf die Siegerteams tolle Preise, die durch den Förderverein der Gesamtschule zur Verfügung gestellt werden.

Wir wünschen allen Teams viel Spaß, ein gutes Durchhaltevermögen und viel Erfolg beim Mathe-Adventskalender 2018.

Lerntipps für Eltern: Fünf Bausteine gelingenden Lernens

Lerntipps für Eltern: Fünf Bausteine gelingenden Lernens

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt waren die Stuhlreihen in der Aula der Gesamtschule Mittelkreis, als der Journalist und Moderator Daniel Pesch am Dienstagabend interessierte Eltern der Jahrgangsstufen fünf bis acht darüber informierte, wie man sein Kind am besten beim Lernen unterstützen kann. Im Auftrag der Firma Duden Learnattack hatte sich Pesch auf den weiten Weg vom Main bis an den Niederrhein gemacht und viele hilfreiche Praxistipps im Gepäck.

Bei der Duden Learnattack GmbH handelt es sich um ein Berliner Startup-Unternehmen, dass sich auf die Fahnen geschrieben hat, Kindern und Jugendlichen auf moderne Weise beim selbstverantwortlichen Lernen zu helfen und hierzu eine Lernsoftware entwickelt hat. Am Anfang stand jedoch die Beobachtung, dass es rund ums Thema Lernen immer wieder zu Konflikten zwischen Eltern und Kindern kommt und davon ausgehend die Frage, wie es gelingen kann, dass Schülerinnen und Schüler leichter, freiwillig und am besten sogar gerne lernen. Antworten auf diese Frage lieferte ein Konzept, das in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen entstand und an über 2000 Kindern getestet wurde. Lernen gelingt demnach, wenn fünf Bausteine berücksichtigt werden, die Eltern selbstverständlich auch ohne Unterstützung einer Lernsoftware anwenden können.

Pesch, der selbst in der Ausbildung junger Journalisten tätig ist, stellte den Eltern in einem fesselnden Vortrag diese fünf Bausteine vor und erklärte zunächst, dass die erste Voraussetzung für jeden Lernprozess Konzentration (1. Baustein) ist und wie sich eine lernförderliche Umgebung ohne Ablenkungen und kurze, aber intensive Lernzeiten positiv auf die Konzentration auswirken. Motivation, Belohnungen und Lob (2. Baustein), am besten in Form eines differenzierten und konstruktiven Feedbacks, helfen dabei, den so begonnenen Lernprozess in Gang zu halten und positiv zu gestalten. Unterstützend wirken hierbei Emotionen (3. Baustein): Lernen kann nicht gelingen, wenn es mit negativen Emotionen verknüpft ist oder sogar als Strafe eingesetzt wird, deswegen müssen Störungen oder Konflikte vor Beginn des eigentlichen Lernens beseitigt oder geklärt werden. Um ein sinnstiftendes und nachhaltiges Lernen zu ermöglichen, ist Kompetenzorientierung (4. Baustein) notwendig: Es sollte beim Lernen nicht nur darum gehen, möglichst viele Dinge auswendig zu wissen, sondern darum, diese auch aktiv anwenden und auf andere Situationen übertragen zu können. Dies gelingt durch die Vernetzung von neuem Wissen mit dem Vorwissen, durch klare Strukturierung der erlernten Inhalte, durch die Aktivierung aller Wahrnehmungskanäle und vor allem durch mehrfaches und intensives Üben des Lernstoffs. Lernstrategien (5. Baustein) verbinden letztendlich die anderen vier Bausteine zu einem großen Ganzen und sind das Handswerkszeug jedes guten Lerners. Hierbei betonte Pesch besonders den Wert von Checklisten, die einerseits dabei helfen können, den derzeitigen Wissensstand zu dokumentieren, andererseits den Lernprozess in Form von Lernplänen strukturieren können. 

Nach diesen Ausführungen stellte sich Pesch den Fragen der Eltern und stand diesen auch für intensive Einzelgespräche zur Verfügung. Wir bedanken uns ganz herzlich für den spannenden und informativen Vortrag.

Sprachen im Fokus

Fremdsprachen an der Gesamtschule Mittelkreis

Mehrsprachigkeit wird an der Gesamtschule Mittelkreis großgeschrieben. Um allen Schülerinnen und Schülern den bestmöglichen Einstieg in die heutige, globalisierte Gesellschaft zu ermöglichen, kombiniert das Schulprogramm ein vielfältiges Fremdsprachenangebot mit einer Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Sprachkompetenz. So besteht zum Beispiel ab der Jahrgangsstufe 7 die Möglichkeit, in jeweils einer Gesellschaftswissenschaft am bilingualen Unterricht auf Englisch teilzunehmen. Ein weiteres zentrales Element zur Förderung der fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenz sind Sprachreisen und Schüleraustausche, die die einmalige Möglichkeit bieten, mit Muttersprachlern in direkten Kontakt zu treten. Wie solche Kontakte an der Gesamtschule Mittelkreis aussehen können, verdeutlichen die beiden folgenden Beiträge, die beispielhaft von einem Schüleraustausch und einer Sprachreise aus den Wochen vor den Herbstferien berichten.

Begegnung mit der Park View School

Am Freitag, dem 05. Oktober 2018 freuten sich 20 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 10 der Gesamtschule Mittelkreis darauf, 20 Gleichaltrige von der Park View School in England zu einem gemeinsamen Tag in Goch begrüßen zu dürfen. Um 11:00 Uhr war es dann endlich so weit: Die mit Spannung erwarteten Gäste trafen mit dem Bus an unserer Schule ein und konnten nach einer Begrüßung und einer kurzen Schulführung ihre Partner bei verschiedenen Aktivitäten kennenlernen. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen kamen die Jugendlichen beim Bowling im Sporttreff Goch nicht nur sprachlich, sondern auch körperlich in Schwung und hatten zwischendurch die Gelegenheit, viele spannende Gespräche miteinander zu führen. Den Abschluss bildete der Besuch eines Eiscafés in der Gocher Innenstadt, bei dem man gemeinsam den für alle Beteiligten gelungenen Tag noch einmal Revue passieren lassen konnte.

Sprachreise nach Südengland

Direkt vor den Herbstferien gab es für 104 Achtklässlerinnen und Achtklässler ein ganz besonderes Highlight: die lang ersehnte Fahrt nach Südengland. Bereits um 6:30 Uhr ging es am Montagmorgen los. Während einige mit noch schlaftrunkenen Augen in den Bus stiegen, waren andere bereits hellwach und konnten die Ankunft in England und das erste Treffen mit ihren Gastfamilien kaum erwarten. Nach knapp 12-stündiger Fahrt war es dann endlich so weit: Wir waren angekommen in Worthing bzw. Lancing und die Vorfreude aller Schülerinnen und Schüler war groß, als die ersten Gastfamilien bereits am Treffpunkt auf uns warteten. Den ersten Abend verbrachten wir alle in unseren Gastfamilien, bevor am nächsten Tag der erste Ausflug anstand.

Vor dem Royal Pavilion in Brighton

Am Dienstag ging es mit dem Bus in das nahgelegene Brighton. Dort angekommen genossen alle die Freizeit und konnten sich den berühmten Brighton Pier anschauen und Fotos machen. Anschließend erwartete uns eine rund zweistündige Stadtführung, bei der wir zuerst mit dem Bus und später zu Fuß die Stadt erkundeten. Hierbei begleiteten uns sehr motivierte Stadtführer, die uns Spannendes über Brightons Geschichte und dessen heutiger Bedeutung erzählten. Man könnte meinen, der Wissensdurst wäre nach so vielen Informationen gestillt gewesen, aber dennoch waren alle Schülerinnen und Schüler von der anschließenden Führung durch den Royal Pavilion mehr als angetan, bei der wir prunkvolle Räume und beeindruckende Möbel zu sehen bekamen. Nach der geballten Ladung Wissen hatten wir uns dann auch alle die Freizeit verdient. Viele nutzten die Zeit zum Shoppen oder zum Sonnen am Strand.

Am Mittwoch war es dann so weit: London, here we come! Mit dem Zug machten wir uns morgens während der bekannten rush hour auf den Weg in die Hauptstadt. In verschiedenen Gruppen machten wir London unsicher und bestaunten die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die die meisten Schülerinnen und Schüler bisher nur aus dem Schulbuch kannten: das London Eye, Buckingham Palace, Houses of Parliament und der momentan leider zugehängte Big Ben… für alle ein ganz besonderes Erlebnis!

Nach dem aufregenden Tag in der großen Stadt gestaltete sich unser letzter Tag etwas ruhiger, aber nicht weniger schön. Auf dem Plan stand eine Wanderung an der Südküste bei bestem Wetter. Nach der ersten Etappe legten wir eine kleine Pause ein und genossen die tolle Aussicht auf die Seven Sisters, während wir unser von den Gastfamilien zubereitetes Lunchpaket verspeisten. Anschließend ging es munter weiter und wir setzten unsere Wanderung auf der Landspitze Beachy Head fort. Müde, aber reich an tollen Erfahrungen und Eindrücken trafen wir alle am Freitagabend wieder gesund und munter in Goch ein und wurden bereits von Eltern und Freunden erwartet.

L. Jakob

Martinszug 2018

Bereits am 11.11.2018 fand in Goch der traditionelle St.-Martins-Zug statt, an dem wie jedes Jahr auch die fünften Klassen der Gesamtschule Mittelkreis teilnahmen. Die individuell gestalteten Laternen, die die Kinder in den Wochen vor dem Martinszug im Kunstunterricht gebastelt hatten, ergaben ein farbenfrohes Lichtermeer und alle Schülerinnen und Schüler sangen die eingeübten Martinslieder kräftig mit. Weil es gegen Ende des Zuges leider zu regnen begann, freuten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Gesamtschule Goch besonders, nach Ende des offiziellen Umzugs in das von unserem Hausmeister Herrn Pilkmann stimmungsvoll geschmückte Forum einkehren zu können und bedankten sich mit einem abschließenden Martinslied. Danach wurden die prallgefüllten Martinstüten verteilt, über die sich auch die freiwilligen Lichtkreuzträger aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 sehr freuten.

Der St.-Martins-Abend endete mit der Siegerehrung des Luftballon-Wettbewerbs, der bei der Einschulungsfeier im August veranstaltet worden war. Der Sieger-Luftballon legte dabei eine Strecke von beeindruckenden 780 Kilometern zurück. Die drei Gewinner erhielten Preise, die vom Förderverein der Gesamtschule Mittelkreis gespendet wurden.

Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in den Zweckverbandsgemeinden Goch, Weeze, Bedburg-Hau, Kalkar, Uedem und Kevelaer, die überlegen, sich für das kommende Schuljahr an der Gesamtschule Mittelkreis anzumelden, sind herzlich eingeladen, sich am kommenden Samstag, dem 24.11.2018, beim Tag der offenen Tür über unser Angebot zu informieren. Wir würden uns freuen, möglichst viele beim Ballonwettbewerb 2019 als neue Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschule Mittelkreis begrüßen zu dürfen.

Gesamtschule Goch freut sich über erfolgreiche Projektwoche

Auch dieses Jahr fand an der Gesamtschule Mittelkreis in der Woche vor den Herbstferien wieder die traditionelle Projektwoche statt. Das Programm war dabei so vielfältig und abwechslungsreich wie die Gesamtschule selbst und reichte von praktischer Gartenarbeit zur Verschönerung des Schulgeländes über künstlerische Angebote bis hin zu Teambuilding-Maßnahmen und Angeboten der Berufs- und Studienorientierung.
Den Blick auf ihre persönliche Zukunft richteten die Jugendlichen aus den Jahrgangsstufe 9 und 12, wobei sich die neunten Klassen vorrangig der Berufsorientierung widmeten. Die Schülerinnen und Schüler konnten verschiedenste Betriebe am ganzen unteren Niederrhein und die Berufskollegs in Geldern und Kleve besuchen und sich dort über die angebotenen Ausbildungsgänge informieren. Berufe hautnah kennenlernen – was das eigentlich heißt, wusste man spätestens dann genau, wenn man vor dem Schmiedeofen der Firma Lemken in Alpen stand und die Hitze am eigenen Leib spürte oder wenn man bei Probat in Emmerich den Weg vom Metallblech zum riesigen Industrie-Kaffeeröster nachverfolgte. An der Hochschule Rhein-Waal nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem zweitägigen Workshop teil und konnten dabei auch selbst aktiv werden, zum Beispiel bei der Arbeit mit Mini-Robotern, bei Experimenten zur Energieumwandlung oder beim Bau einer Solarzelle mit Hibiskustee.
Die Vorbereitung auf das Studium stand bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 im Vordergrund. Um für das Verfassen umfangreicher schriftlicher Arbeiten an der Hochschule gewappnet zu sein, schreiben diese im Laufe des Schuljahres eine Facharbeit, über deren Anfertigung sie sich vier Tage lang in verschiedenen Workshops informierten.

Ganz neu gemischt sind die Karten für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 11: Ihr Thema war das gegenseitige Kennenlernen. Bei den Elfern gelang dies durch die gemeinsame Arbeit an spannenden Projekten, bei den ganz Kleinen durch gemeinsame Aktivitäten mit ihren Klassenleitungsteams. Die fünften Klassen lernten außerdem verschiedene Konfliktlösungsstrategien und beschäftigten sich mit der Sicherheit im Straßenverkehr.
Die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen nahmen an einem Projekt zum Thema Suchtprophylaxe teil. Feste Bestandteile des Projektes waren u. a. der Vertrauensparcours, Gespräche mit einem trockenen Alkoholiker und ein Theaterstück zum Thema Mobbing.
In die Ferne zog es gleich vier Jahrgangsstufen der Gesamtschule: Die sechsten Klassen waren auf Klassenfahrt, die zehnten Klassen und die „Oberstüfler“ aus der Jahrgangsstufe 13 auf Abschlussfahrt und die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen konnten sich bei ihrer Fahrt nach England mit der dortigen Kultur auseinandersetzen und die im Unterricht erlernten Sprachkenntnisse vertiefen.
Wer die Gesamtschule Mittelkreis in Goch näher kennenlernen möchte, kann sich beim Tag der offenen Tür am Samstag, dem 24. November 2018 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr selbst ein Bild vom vielfältigen Angebot der Schule machen. Alle Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

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