Mathematik in der Praxis: Höhenmessung durch Dreickskonstruktion

Mathematik in der Praxis: Höhenmessung durch Dreickskonstruktion

Mathematische Formeln wie der Satz des Pythagoras sind nicht nur für den Unterricht von Bedeutung, sondern werden auch in der Praxis angewendet. Dass diese praktische Anwendung der Mathematik nicht nur sinnvoll ist, sondern auch Spaß macht, konnten die Mathematikkurse aus der Jahrgangsstufe 7 von Frau Hernes und Frau Meirich in dieser Woche auf dem Schulhof der Gesamtschule Mittelkreis selbst erleben.

​Nachdem im Unterricht die theoretischen Grundlagen zur Konstruktion von Dreiecken erarbeitet worden waren, mussten die Schülerinnen und Schüler sich zunächst eigene Theodoliten bauen. Dabei handelt es sich um Geräte zur Winkelbestimmung im Gelände, die im Fall unserer Nachwuchs-Geländevermesserinnen und -vermesser aus improvisierten Zielfernrohren und einem Geodreieck bestanden.

Dann ging es nach draußen: Mithilfe der Theodoliten wurden die Winkel bis zur Oberkante von Gebäuden, Bäumen, Straßenlaternen oder Basketballkörben gemessen, anschließend die Entfernung zwischen Messpunkt und gemessenem Objekt ermittelt. Auf Grundlage dieser Daten wurden dann die entsprechenden Dreiecke maßstabsgetreu konstruriert, um so die nicht direkt messbare Größe, die Höhe der Objekte, bestimmen zu können.

„InfoTruck“ zu Besuch an der Gesamtschule Mittelkreis

„InfoTruck“ zu Besuch an der Gesamtschule Mittelkreis

Mobile Berufsberatung mit modernster multimedialer Ausstattung – so lässt sich das Konzept der „InfoTrucks“ der Metall- und Elektroindustrie kurz zusammenfassen. Die Gesamtschule Mittelkreis ist besonders stolz, dass es der Koordinatorin für die Studien- und Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe I, Frau Förster, auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, dieses begehrte Informationsangebot für eine halbe Woche an den Gocher Südring zu holen. Seit vergangenem Donnerstag konnten so verschiedene Klassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 das Beratungsangebot über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Metall- und Elektro-Industrie wahrnehmen.

​Die „InfoTrucks“ verfolgen dabei das Ziel, auf zwei Etagen und insgesamt 80 m² den Spaß am selber Erleben in den Vordergrund zu stellen. So gibt es im „Erdgeschoss“ des Trucks zum Beispiel anschauliche Experimentierstationen, die die Faszination von Technik greifbar machen. Mit an Bord ist dabei unter anderem eine echt CNC-Maschine, die die Jugendlichen selbst programmieren und so ein eigenes Werkstück fräsen können. Auch der Aufbau der Steuerung eines Aufzugs wird präsentiert – alle Aufgabenstellungen und Hintergrundinformationen erhalten die Schülerinnen und Schüler über Tablets.

 

Ein besonderes Highlight ist der Monitor in Lebensgröße, über den verschiedene Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie vorgestellt werden. Für Begeisterung sorgte auch der riesige „Multitouchtable“, an dem bis zu sechs Benutzerinnen und Benutzer gleichzeitig verschiedene Arbeitsplätze und Berufe erkunden und berufstypische Aufgabenstellungen interaktiv bearbeiten können. Bei all diesen Aktivitäten werden die Schulklassen von einem erfahrenen Beraterteam begleitet und können dabei bereits erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen.

Liebe hat viele Gesichter

Liebe hat viele Gesichter

Wie vielfältig sich Liebe äußern kann, zeigte am vergangenen Freitag der WP1-Kurs „Darstellen und Gestalten“ aus der Jahrgangsstufe 10 in der Aula der Gesamtschule Mittelkreis. Die Schülerinnen und Schüler hatten ein Programm vorbereitet, das in Form eines bunten Mosaiks die Facetten der Liebe vermittelte. So wurden die gut 100 Zuschauer schon vor Beginn der eigentlichen Aufführung auf ihren Sitzplätzen von selbst gestalteten Karten mit Liebesbräuchen aus aller Welt begrüßt.

Pünktlich um 18:00 Uhr begann dann das eigentliche Bühnenprogramm, das Klaviermusik, Wortbeiträge und kurze Aufführungen miteinander verknüpfte. Die Nachwuchsdarstellerinnen und -darsteller zeigten Emotionen wie Eifersucht, unterschiedliche Spielarten glücklicher oder enttäuschter Liebe oder Konfliktsituationen wie das Coming-out einer Tochter gegenüber ihren Eltern. Beeindruckender Abschluss der Abendveranstaltung war eine Speed-Dating-Szene, bei der sich in schnellem Wechsel lustige Dialoge zwischen Liebessuchenden entwickelten. Das finale Bild präsentierte dann noch einmal alle Darstellerinnen und Darsteller als große Gemeinschaft und wurde mit kräftigem Applaus gefeiert.

Karneval 2020: Weiberfastnacht an der Gesamtschule Mittelkreis

Karneval 2020: Weiberfastnacht an der Gesamtschule Mittelkreis

Wie in jedem Jahr wurden auch 2020 die tollen Tage an der Gesamtschule Mittelkreis mit der traditionellen Karnevalsfeier eingeläutet. Pünktlich um 11:11 ging es los: In phantasievollen Kostümen strömten die Schülerinnen und Schüler aus dem Unterricht zu den verschiedenen Programmpunkten. Während in der zur Disco umfunktionierten Mensa zu karnevalistischen Klängen ausgelassen getanzt wurde, fand in der Aula das Hauptprogramm statt. Hier traten Gruppen aus allen Jahrgangsstufen mit tollen Musik- und Tanzeinlagen auf. Nach dem Bauern-Casting wurde das neue Schul-Dreigestirn vorgestellt. Natürlich kam auch das Prinzenpaar der Kolping-Karnevallsgesellschaft samt Garde zu Besuch, um die Jecken an der Gesamtschule würdig zu begrüßen. Wir wünschen allen Närrinen und Narren tolle Tage!

Skilehrgang Hochkönig 2020

Skilehrgang Hochkönig 2020

Freude, Frustration, Angst, Erfolg – in nur wenigen Sportarten treffen diese Emotionen so intensiv aufeinander wie z.B. beim Skifahren. Etwas wagen und das eigene Handeln dabei richtig einschätzen und verantworten sind Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im und durch den Sport erwerben sollen. Nach einer Woche Skifahrt mit Schülerinnen und Schülern unserer Oberstufe lässt sich sowohl von Ängsten und Frustrationen vielmehr aber noch von Freuden und Erfolgen berichten. Schon die Hinfahrt auf schmalen Bergstraßen bei Schneefall war spektakulär und für einige unserer „Flachlandtiroler“ ein ganz neues, aufregendes Erlebnis. Die ersten Skierfahrungen für die Anfängerinnen und Anfängern unserer 60köpfigen Gruppe waren schnell gemacht. Die Bretter unter den Füßen, stapfen, rutschen, erste leichte Bögen, sicheres Bremsen – notfalls mit der Textilbremse – all das konnte direkt vor der Haustüre unserer Unterkunft in Hochkeil am Hochkönig gelernt werden. Schon am zweiten Tag ging es auf die Piste und schnell waren alle Emotionen da: Freude und Frustration beim Spiel mit dem Gleichgewicht, Mut und Angst im Kampf mit der Falllinie, überwältigende Eindrücke in der alpinen Umgebung, geschmückt von einem herrlichen Bergmassiv.

Und all dies ließ sich am Abend beim gemeinsamen Essen erneut ablesen: Rote Wangen, strahlende Gesichter, erschöpfte Körper, begeisterte Erzählungen vom Tag.

Doch damit nicht genug, in unserem Selbstversorgehaus mussten alle kräftig mit anpacken. Morgens früh raus, um das Frühstück zu bereiten, abends gemeinsam kochen – kulinarische Leckerbissen gab es dank des Kochteams mit Daniel und Uli – und nach jeder Mahlzeit Tische abräumen, spülen und alles wieder sauber hinterlassen – Kernkompetenzen für das Leben 🙂

Wer abends noch Energie hatte, blieb zum gemeinsamen Spiel oder einem netten Gespräch im Aufenthaltsraum.

Freude, Frustration, Angst, Erfolg – am Ende der Woche haben alle diese Eindrücke erlebt und wissen ein bisschen mehr über sich und eine tolle neue Sportart. Dass diese Fahrt in unserer langjährigen Tradition eine außergewöhnliche war, verdanken wir nicht nur einer traumhaft gelegenen Unterkunft im Salzburger Land sowie der Tatsache, dass wir uns selbst versorgen, uns um uns selbst kümmern mussten. Besonderen Anteil hatte die herzliche Aufnahme unserer Gastgeber Gaby und Sepp. Immer hilfsbereit und freundlich haben wir bei ihnen für diese Woche unser „kleines liebevolles Zuhause“ gefunden und freuen uns auf den nächsten Besuch im Jahr 2021.

Gemüsereis, Currysauce und Tabellenkalkulation

Gemüsereis, Currysauce und Tabellenkalkulation

Was diese drei Dinge miteinander zu tun haben, erschließt sich auf den ersten Blick natürlich nicht. Für Charlotte Blum aus der Klasse 7a war die Sache jedoch schnell klar: Wer einen Menüplan für die Mensa erstellen möchte, der muss sich auch mit den entsprechenden mathematischen Hintergründen und organisatorischen Fragen auseinandersetzen.

Im Rahmen des Förderprogrammes „Individuelle Lernpfade“, einem Teilprojekt der Initiative „Leistung macht Schule“, hatte sich Charlotte das Ziel gesetzt, ihr mathematisches Talent mit ihrem Interesse für gesunde und ausgewogene Ernährung zu verknüpfen. Schnell entstand daher die Idee, sich aktiv in das Schulleben an der Gesamtschule Mittelkreis einzubringen und eine Woche lang die Verantwortung für die Ernährung der Mitschülerinnen und Mitschüler zu übernehmen.

Dabei setzte sich Charlotte zum Beispiel mit dem Verhältnis zwischen dem Einkaufspreis der Rohstoffe und dem Verkaufspreis der fertigen Gerichte, den Nährwertbedarfen verschiedener Altersklassen und den Nährwerten der von ihr entworfenen Gerichte sowie – in Absprache mit dem Mensateam – mit den kulinarischen Vorlieben von Schulkindern auseinander. Hiervon ausgehend entwickelte Charlotte dann völlig eigenständig einen Menüplan für eine ganze Woche.

Die Mensa war gleich von Charlottes erstem Entwurf so begeistert, dass kurzerhand entschieden wurde, diesen sofort in der ersten Februarwoche in die Tat umzusetzen, es geht also schon am kommenden Montag los. Im Angebot stehen zum Beispiel Gerichte wie Hähnchenbrustfilet mit buntem Gemüse oder der bereits in der Überschrift erwähnte Gemüsereis in Currysauce. Alle Gerichte werden natürlich wie jede Woche vom Mensateam täglich aus frischen Zutaten selbst gekocht, es gibt jeweils eine vegetarische Variante und ein Gericht mit Fleisch.

Damit ist Charlottes Projekt jedoch noch nicht beendet: Die ganze Woche über wird das Mensateam das Kauf- und Essverhalten der jungen Kundschaft auswerten. Hiervon ausgehend soll dann überprüft werden, wie gelungen die Menüplanung war. Wir sind uns schon jetzt sicher: Charlottes Gerichte werden bestimmt ein voller Erfolg!

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