Skilehrgang Hochkönig 2023

Skilehrgang Hochkönig 2023

Freude, Frustration, Angst, Erfolg – in nur wenigen Sportarten treffen diese Emotionen so intensiv aufeinander wie z.B. beim Skifahren. Etwas wagen und das eigene Handeln dabei richtig einschätzen und verantworten sind Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im und durch den Sport erwerben sollen. Nach einer Woche Skifahrt mit Schülerinnen und Schülern unserer Oberstufe lässt sich sowohl von Ängsten und Frustrationen vielmehr aber noch von Freuden und Erfolgen berichten. Schon die Hinfahrt auf schmalen Bergstraßen bei Schneefall war spektakulär und für einige unserer „Flachlandtiroler“ ein ganz neues, aufregendes Erlebnis. Unser Ziel war wie gewohnt das kleine Skigebiet Hochkeil in Mühlbach. Mittendrin in diesem Bio-Natur-Skigebiet, in dem keine Schneekanonen zum Einsatz kommen und nur dann Ski gefahren werden kann, wenn die Natur genügend Schnee liefert, liegt das Mitterberghaus. Die ersten Skierfahrungen für die Anfängerinnen und Anfängern unserer 60köpfigen Gruppe waren schnell gemacht. Die Bretter unter den Füßen, stapfen, rutschen, erste leichte Bögen, sicheres Bremsen – notfalls mit der Textilbremse – all das konnte direkt vor der Haustüre unserer Unterkunft in Hochkeil am Hochkönig gelernt werden. Schon am zweiten Tag ging es auf die Piste und schnell waren alle Emotionen da: Freude und Frustration beim Spiel mit dem Gleichgewicht, Mut und Angst im Kampf mit der Falllinie, überwältigende Eindrücke in der alpinen Umgebung, geschmückt von einem herrlichen Bergmassiv. Und all dies ließ sich am Abend beim gemeinsamen Essen erneut ablesen: Rote Wangen, strahlende Gesichter, erschöpfte Körper, begeisterte Erzählungen vom Tag. Doch damit nicht genug, in unserem Selbstversorgehaus mussten alle kräftig mit anpacken. Morgens früh raus, um das Frühstück zu bereiten, abends gemeinsam kochen – kulinarische Leckerbissen gab es dank des Kochteams mit Daniel und Uli unterstützt von Hannah und Jari – und nach jeder Mahlzeit Tische abräumen, spülen und alles wieder sauber hinterlassen – Kernkompetenzen für das Leben 🙂 Wer abends noch Energie hatte, blieb zum gemeinsamen Spiel oder einem netten Gespräch im Aufenthaltsraum.

Freude, Frustration, Angst, Erfolg – am Ende der Woche haben alle diese Eindrücke erlebt und wissen ein bisschen mehr über sich und eine tolle neue Sportart. Erneut haben uns unsere Herbergseltern Gabi und Sepp herzlich aufgenommen. Immer hilfsbereit und freundlich haben wir bei ihnen für diese Woche erneut  unser „kleines liebevolles Zuhause“ gefunden und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch im Jahr 2024.

 

Nijmegen wij komen!

Nijmegen wij komen!

Am Donnerstag, dem 19.01.2023, unternahm der fortgeführte Niederländischkurs unserer Q1 eine Exkursion nach Nijmegen. Dort angekommen führten die Schülerinnen und Schüler eine aufregende Stadtrallye durch. Unter anderen gehörten Interviews mit Einheimischen dazu, sodass die Schülerinnen und Schüler ihr sprachliches Können unter Beweis stellen mussten. Anschließend gab es noch Zeit, um frei die Innenstadt von Nijmegen zu erkunden, bevor es zum Schulschluss wieder nach Hause ging.

Text: Dalya Özgen, Mara Gerritzma (Q1)

Die Bienenkönigin

Die Bienenkönigin

Am 17.1.2023 war unser fünfter Jahrgang klassenweise in die Aula eingeladen. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler ein Puppenspiel, welches die beiden Wahlpflicht-Kurse Darstellen & Gestalten der Jahrgangsstufe 8 unter Leitung ihrer Lehrerinnen Martina Verhoeven und Manuela Simon für sie aufführten.

Basierend auf dem Märchen der Gebrüder Grimm hatten die Achter nach den Sommerferien angefangen, eine Dialogfassung zu entwickeln und die Puppen und Bühnenbilder gebaut. Nach Sprechtraining und vielen Proben mit den Puppen und Kulissen waren dann alle bereit zur Aufführung. Das Stück wurde noch live mit Geräuschen untermalt und so waren am Aufführungstag letztendlich 25 Schülerinnen und Schüler beteiligt.

Die Fünfer verfolgten das Märchen aufmerksam und gespannt und bekamen einen wunderbaren ersten Eindruck vom Wahlpflichtfach Darstellen & Gestalten.

Mehr als Rennen, Springen, Bälle treffen: Sporthelfer-1-Ausbildung an der Gesamtschule Mittelkreis

Mehr als Rennen, Springen, Bälle treffen: Sporthelfer-1-Ausbildung an der Gesamtschule Mittelkreis

Nach fast zweijähriger, coronabedingter Pause konnte im vergangenen Schuljahr wieder die Sporthelfer-1-Ausbildung an der Gesamtschule Mittelkreis durchgeführt werden. Aus den beiden Jahrgängen 9 und 10 bestanden 41 Schülerinnen und Schüler die Ausbildung und dürfen sich nun offiziell „Sporthelferinnen“ und „Sporthelfer“ nennen.

Schon beim Tischtennis- und Fußballturnier im Rahmen unseres Schuljubiläums unterstützten die frisch gebackenen Sporthelferinnen und Sporthelfer die Kolleginnen und Kollegen tatkräftig: Sie übernahmen die Spielleitung und trugen maßgeblich zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen bei. Seit den Herbstferien betreuen sie in der Mittagspause das Sportangebot in der Sporthalle. Vor allem die jüngeren Schülerinnen und Schüler nutzen das Angebot sehr rege, um sich in der Mittagspause beim Völkerball, Fußball oder Basketball ordentlich auszutoben.

Ebenso übernehmen unsere neuen Sporthelferinnen und Sporthelfer die Betreuung unsere „Sportbar“. Hier können sich alle Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Mittelkreis in der Mittagspause Sportgeräte zur Nutzung auf dem Schulhof ausleihen.

In luftigen Höhen

In luftigen Höhen

Am Dienstag, dem 10.01.2023, unternahmen die Kunstkurse der Q1 eine Exkursion zur Kunstsammlung K21 nach Düsseldorf. Die Schülerinnen und Schüler bekamen dort einen Einblick in die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten moderner Kunst.
Die Ausstellung variierte zwischen Bildhauerei, Malerei, Videoinstallationen und Mixed Media.

Das Highlight des Besuches war die raumgreifende Installation ‚in orbit’ des Künstlers Tomás Saraceno: ein begehbares Netz unterhalb der Glaskuppel des Museums in etwa 25 Metern Höhe. Mit spezieller Kleidung und Schuhen durften die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Erfahrungen in schwindelerregenden Höhen machen. Wer  diesen Adrenalinkick nicht erleben wollte, konnte stattdessen zum Beispiel mit einer VR-Brille virtuell um die Welt reisen.

Insgesamt war es für alle ein spannender Museumstag.