Vorlesewettbewerb: Schulentscheid der Gesamtschule Mittelkreis

Vorlesewettbewerb: Schulentscheid der Gesamtschule Mittelkreis

Bücher sind wie Freunde, manchmal begleiten Sie einen das ganze Leben und die Geschichten darin können in vielen Lebenslagen hilfreich sein. Beim Vorlesen ist es möglich, mit einem Zuhörer Geschehenes, Gefühltes und Gedachtes zu teilen und seine Fantasie zu beflügeln.
Am Freitag, dem 6. Dezember teilten fünf Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen dieses Erlebnis mit 140 Mitschülerinnen und Mitschülern und ihren Lehrerinnen und Lehrern: Leandro Ilić
(6a), Paul Leseberg (6b), Leanna Nokta (6c), Lena Schelletter (6d) und Anastasia Fedorow (6e) holten ihre Lieblingsbücher hervor und bereiteten sich im Rahmen von Klassenentscheidungen auf den 61. Vorlesewettbewerb vor. Denn nur, wer deutlich vorliest, richtig betont, und es schafft, die Zuhörer zu begeistern, hat eine Chance auf den Schulsieg. Dabei ging Anastasia Fedorow mit nur knappem Vorsprung zu den Mitstreiterinnen und Mitstreitern als Schulsiegerin hervor. Die Sechstklässlerin qualifiziert sich nun für den Kreisentscheid. Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg.

Ausstellungseröffnung: Alte Meister reloaded

Ausstellungseröffnung: Alte Meister reloaded

Sich im Fach Kunst mit den großen Meistern der Kunstgeschichte zu befassen, ist zunächst einmal nichts Besonderes. Auch in den praktischen Arbeiten sollte sich diese Auseinandersetzung widerspiegeln, ohne es bei einer bloßen Nachahmung dieser Vorbilder zu belassen.
So entstand im Spätsommer in zwei Kunstkursen der Oberstufe die Idee, selbst zum Bestandteil eines Meisterwerkes zu werden. Dieser Gedanke erschien sowohl inhaltlich als auch gestalterisch herausfordernd und spannend. Durch das Hineinschlüpfen in die gemalten Kulissen entstanden völlig neue Möglichkeiten, wie die ersten Schnappschüsse während der Arbeit zeigten. So konnten nicht nur Figuren lebendig ins Bild gebracht werden, sondern durch das bewusste Abweichen vom Vorbild auch eine große kreative Spielfläche genutzt werden. Figuren, Gegenstände, Tiere konnten ergänzt, verändert, neu inszeniert oder sogar durch Übermalen zu einer dreidimensionalen Malerei werden. Die Ergebnisse wurden schließlich in Form von Fotografien für das Publikum festgehalten.
Besonders motivierend war es für die Schülerinnen und Schüler, wirklich großformatig – also lebensgroß – arbeiten zu können und eine Ausstellungsfläche für ein interessiertes Publikum geboten zu bekommen. Dies gelang auch durch die großzügige Unterstützung der Deutschen Bank Goch (#PositiverBeitrag) und des Museums Goch.
Die Ausstellung, die am 29.11.19 mit vielen interessierten Besuchern eröffnet wurde, ist noch bis zum 8. Januar 2020 in den Räumen der Deutschen Bank-Filiale in Goch, Bahnhofstraße 10, zu bewundern.

Crazy Shopping

Crazy Shopping

Eine Aufführung der besonderen Art fand am 01. Juli in der Aula unserer Schule statt. Der Handlungsrahmen des Stücks „Crazy Shopping“ wurde durch ein fiktives Warenhaus, dem „Centro Goch“, gebildet. In einzelnen Episoden, teils clownesk, teils improvisiert, zelebrierten die Protagonisten das Erlebnis des Shoppings. Dabei sparte das Ensemble nicht an Kritik an den Konsumzwängen unserer Gesellschaft. Oft kippten die vielen kurzen Szenen ins Komische, Bizarre und Skurrile. So machte es sich ein Landstreicher in der Bettenabteilung bequem, zwei Kunden gerieten in der Sportabteilung in eine Fitness-Konkurrenz, eine Schaufensterpuppe wurde plötzlich lebendig und in der Tierabteilung probierte ein Verkäufer die neuen Angeln aus.

Das Publikum zeigte sich gut unterhalten durch die Akteure der Theater-AG (6. bis 10. Klasse), die mit dem Theaterpädagogen Harald Kleinecke das etwa 90-minütige Stück erarbeitet hatten.

Autorenlesung mit Jochen Till

Autorenlesung mit Jochen Till

Auch in diesem Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen die Gelegenheit, bei der Autorenlesung einen echten Schriftsteller aus der Nähe kennenzulernen. Jochen Till, der seit mittlerweile zwanzig Jahren Kinder- und Jugendbücher schreibt, erfreute am heutigen Donnerstag beide Jahrgangsstufen mit einer spannenden Lesung aus seinen Luzifer-Bänden, vor allem aus dem 2017 erschienenen Buch „Zu gut für die Hölle“. Dabei gab es jedoch eine Besonderheit: Jochen Till las nicht alleine vor, sondern hatte extra einen Freund als zweiten Vorleser mitgebracht, der als Dialogpartner zusammen mit dem Autor ausgewählte Textstellen vortrug. Gleichzeitig wurden mit dem Beamer die zugehörigen Illustrationen aus der Druckversion gezeigt. Anschließend stand Jochen Till den Kindern  selbstverständlich Rede und Antwort in Bezug auf alles, was man über seine Werke und das Leben als Autor wissen muss und erklärte zum Beispiel, dass seine ungewöhnliche Frisur auf seine Begeisterung für die „Tim und Struppi“-Comics zurückzuführen ist.

Wir danken der Buchhandlung am Markt und unserem Förderverein für die freundliche Unterstützung bei der Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung.

 

Besuch der Schriftstellerin Mara Laue

Besuch der Schriftstellerin Mara Laue

Eine ganz besondere Doppelstunde erlebten die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Deutsch in Jahrgangsstufe 8 am vergangenen Montagmorgen, als sie die Schriftstellerin Mara Laue zu einem persönlichen Gespräch in ihrem Kurs begrüßen durften.

Wie arbeitet die Schriftstellerin, was beschäftigt sie, wenn sie nicht schreibt, was bewegt sie persönlich, wie hat sie mit dem Schreiben begonnen und wie möchte sie fortfahren? Dies waren Fragen, die die Klever Autorin Mara Laue den Jugendlichen geduldig und ausführlich beantwortete. Begleitet von einem literarischen Frühstück plauderte die erfolgreiche Literatin über das große Spektrum ihres umfangreichen Werkes und faszinierte mit einer Leseprobe. 

Die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Deutsch freuten sich sehr über den Besuch und bedanken sich ganz herzlich, dass Frau Laue ihrer Einladung gefolgt ist. 

Schulkonzert der Essener Philharmoniker

Schulkonzert der Essener Philharmoniker

Bereits am 11. April nahmen Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs an einem Schulkonzert in der Essener Philharmonie teil. Auf dem Programm standen „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Diese 300 Jahre alte Musik ist in kurzen Ausschnitten immer wieder in Kaufhäusern, im Film und in der Werbung zu hören.

Der „Frühling“ und der „Herbst“ wurden präsentiert, in Abschnitte zerlegt und wieder zusammengesetzt. So konnten die Zuhörer miterleben, wie Vogelgezwitscher vor einem Sturm klingt. Zu Dudelsackmusik tanzende Hirten und ein Betrunkener, der ein Erntefest stört, wurden als Elemente der „Vier Jahreszeiten“ genauso inszeniert wie eine Jagd mit knallenden Flinten, bei der ein Hirsch vergeblich zu fliehen versucht.

Neben der Musik zeigten die Schülerinnen und Schüler auch Interesse an den Künstlern selbst; zu nennen sind hier Daniel Bell an der Solovioline und Dirigent Christopher Bruckman, der das Orchester am Cembalo begleitete. Der Chefdramaturg am Aalto-Theater, Christian Schröder, moderierte in den Spielpausen und hielt durch die Interaktion mit dem Dirigenten und dem Publikum den Spannungsbogen, so dass das mit Informationen gespickte Konzert gleichzeitig kurzweilig blieb.

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