#ALLEFÜRSKLIMA
Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres vorbereitet wird, findet heute, am 20. September, der internationale Klima-Aktionstag statt. Für diesen Tag plant unter anderem die Initiative Fridays for Future verschiedene Aktionen, um auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam zu machen.
Um zu zeigen, dass die Klimafrage uns alle angeht, hatte auch die Schülervertretung der Gesamtschule Mittelkreis dazu aufgerufen, einen symbolischen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten: Alle Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer sollten heute auf alle Verkehrsmittel verzichten, die CO2 verursachen. Stattdessen kam die Schulgemeinschaft zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Tretroller zum Schulgebäude am Gocher Südring und zeigte so Solidarität mit den Klimaprotesten. Dabei kamen hunderte eingesparte klimaschädliche KfZ-Kilometer zusammen. In einzelnen Klassen verabredeten sich Schülerinnen und Schüler mit der Klassenleitung, um gemeinsam ein Stück des Schulweges zurückzulegen. Sogar den weiten Weg aus Kleve und Kevelaer nahmen dabei einige mit dem Fahrrad auf sich.
Ermöglicht wurde der heutige Umwelttag an der Gesamtschule Mittelkreis auch durch die Unterstützung der Schulleitung, die sich dazu bereit erklärte, die erste Unterrichtsstunde einmalig zu einer sogenannten „Gleitzeitstunde“ zu erklären. Wer aufgrund seines weiten Anfahrtsweges so lange unterwegs war, dass er es nicht pünktlich zum Schulbeginn um 7:50 in den Unterricht schaffte, konnte beruhigt sein: Die Fehlstunde zur Rettung des Klimas galt heute als entschuldigt.
Wir freuen uns bereits darauf, in den nächsten Tagen bekannt geben zu können, wie viele klimaschädliche Kilometer eingespart wurden und wie viel Kohlendioxid die Schulgemeinschaft der Gesamtschule Mittelkreis damit vermieden hat.


Viel besser lief es dann am Donnerstag, als sich unser Team aus der 8b in der extrem anspruchsvollen Kategorie „Windmühlen“ den ersten Platz sichern konnte. Hierbei mussten die Teams eine Windmühle konstruieren, die durch Energiezufuhr einen Luftstrom erzeugt, mit dem wiederum eine zweite Windmühle angetrieben wird. Anschließend wurde der Wirkungsgrad der Gesamtkonstruktion gemessen, wobei die Nachwuchs-Physikerinnen mit einem Wirkungsgrad von 27,6 % die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen – zum Perpetuum mobile fehlten lediglich 72,4 %.
Den krönenden Abschluss der Wettbewerbstage stellte der traditionelle und auch dieses Jahr heiß umkämpfte Wettbewerb der Wasserraketen dar. Ziel war es, eine Wasserrakete zu entwerfen und zu bauen, die möglichst lange in der Luft bleibt. Unter der sengenden Sonne stieg also eine Rakete nach der anderen in den Sommerhimmel auf und blieb dort mehr oder weniger lange. Bei den Raketen aus Goch reichte es dabei immerhin für eine Platzierung innerhalb der Top 10 – eine sehr respektable Leistung in einem Teilnehmerfeld, das mehr als 150 Gruppen umfasste.