Vegetarische Woche in der Mensa
In den Medien wird aktuell viel über die Qualität von Schulessen berichtet: Zu viel Fleisch- und Wurstwaren, zu wenig Vitamine und Mineralstoffe – so lassen sich die Defizite bei der Ernährung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zusammenfassen. Wie es um die Ernährung des Nachwuchses in Deutschland steht, verdeutlichen Studien des Robert-Koch-Instituts, die zwischen 2006 und 2017 durchgeführt wurden. Laut den Untersuchungen essen die meisten Kinder zu wenig Obst und Gemüse. Der Verzehr von Fleisch und Wurstwaren ist weiter zu hoch.
Die Bundesregierung hat Eckpunkte für eine Ernährungsstrategie beschlossen, die im Agrarministerium ausgearbeitet wurde. Laut der Strategie sollen in Kantinen und Mensen künftig weniger Zucker, Fett und Salz, dafür aber mehr regional erzeugte Lebensmittel verwendet werden. Das möchten wir als Mensa aufgreifen und führen eine vegetarische Woche ein. Vom 6. Februar bis zum 10. Februar 2023 (KW6) möchten wir unser gesamtes Angebot rein vegetarisch gestalten, vom Frühstück bis zum Mittagessen sowie in der Snackeria.
Geplant sind im Frühstücksbereich:
Brötchen mit Käse, Frischkäse mit frischen Kräutern und Radieschen, gekochtem Ei/Rührei, Quark mit Marmeladen und auch Schokoladenaufstrich, sowie die Mensa-Interpretation von Pancakes.
Auf dem Speiseplan stehen nun zwei vegetarische Gerichte:
Montag:
Gemüsefrikadelle mit Bratkartoffeln und Gurkensalat oder Vollkornrösti mit Gurkensalat;- Mittwoch:
Ofengemüse mit Schmörkes und Knoblauchdip oder Gemüsefrikassee mit Reis; - Donnerstag:
Spinat mit Kartoffelpüree und Rührei oder Kartoffelpüree mit Gemüsesticks.
In der Snackeria erwarten Euch:
Wedges und überbackene Tomaten-Vollkorn-Sandwiches.
Wir sind sehr gespannt, wie Ihr dieses Angebot annehmt.
Euer experimentierfreudiges Mensateam
Freude, Frustration, Angst, Erfolg – in nur wenigen Sportarten treffen diese Emotionen so intensiv aufeinander wie z.B. beim Skifahren. Etwas wagen und das eigene Handeln dabei richtig einschätzen und verantworten sind Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im und durch den Sport erwerben sollen. Nach einer Woche Skifahrt mit Schülerinnen und Schülern unserer Oberstufe lässt sich sowohl von Ängsten und Frustrationen vielmehr aber noch von Freuden und Erfolgen berichten. Schon die Hinfahrt auf schmalen Bergstraßen bei Schneefall war spektakulär und für einige unserer „Flachlandtiroler“ ein ganz neues, aufregendes Erlebnis. Unser Ziel war wie gewohnt das kleine Skigebiet Hochkeil in Mühlbach. Mittendrin in diesem Bio-Natur-Skigebiet, in dem keine Schneekanonen zum Einsatz kommen und nur dann Ski gefahren werden kann, wenn die Natur genügend Schnee liefert, liegt das Mitterberghaus. Die ersten Skierfahrungen für die Anfängerinnen und Anfängern unserer 60köpfigen Gruppe waren schnell gemacht. Die Bretter unter den Füßen, stapfen, rutschen, erste leichte Bögen, sicheres Bremsen – notfalls mit der Textilbremse – all das konnte direkt vor der Haustüre unserer Unterkunft in Hochkeil am Hochkönig gelernt werden. Schon am zweiten Tag ging es auf die Piste und schnell waren alle Emotionen da: Freude und Frustration beim Spiel mit dem Gleichgewicht, Mut und Angst im Kampf mit der Falllinie, überwältigende Eindrücke in der alpinen Umgebung, geschmückt von einem herrlichen Bergmassiv. Und all dies ließ sich am Abend beim gemeinsamen Essen erneut ablesen: Rote Wangen, strahlende Gesichter, erschöpfte Körper, begeisterte Erzählungen vom Tag.
Doch damit nicht genug, in unserem Selbstversorgehaus mussten alle kräftig mit anpacken. Morgens früh raus, um das Frühstück zu bereiten, abends gemeinsam kochen – kulinarische Leckerbissen gab es dank des Kochteams mit Daniel und Uli unterstützt von Hannah und Jari – und nach jeder Mahlzeit Tische abräumen, spülen und alles wieder sauber hinterlassen – Kernkompetenzen für das Leben 🙂 Wer abends noch Energie hatte, blieb zum gemeinsamen Spiel oder einem netten Gespräch im Aufenthaltsraum.