Nicht wegschauen, sondern hinschauen und handeln!
Die neuen fünften Klassen unserer Schule starteten nach den Herbstferien mit ihren Klassenleitungsteams in das Präventionsprojekt „gemeinsam Klasse sein“.
An drei Tagen beschäftigten sie sich intensiv mit dem Thema Mobbing. Dabei lernten sie, was unter Mobbing verstanden wird und was wir alle tun können, um Mobbing nicht entstehen zu lassen.
Worauf müssen wir achten, wenn wir Mobbing wahrnehmen? Wie verhalten wir uns dann? Antworten auf diese Fragen sind wichtig, denn die Folgen von Mobbing sind für die Betroffenen oft nicht auszuhalten.
Unterstützt durch Übungen, Filme und Rollenspiele erfuhren die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler die Bedeutung einer guten Klassengemeinschaft, in der man positiv und konstruktiv miteinander umgeht, um eine tragfähige Gemeinschaft für die Zukunft zu sein.
Zum Abschluss waren alle Eltern eingeladen, sich an einem Nachmittag die Ergebnisse ihrer Kinder anzusehen, damit auch sie für dieses wichtige Thema sensibilisiert sind.
Die Geschichtskurse setzen sich in Düsseldorf zunächst in einem Workshop in der Mahn- und Gedenkstätte mit dem Schicksal jüdischer MitbürgerInnen in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Anschließend begaben sich die Kurse von Frau Reuter und Herrn Schaufenberg auf eine sogenannte performative Zeitreise, eine Stadtführung der ganz besonderen Art:
Wie sehe ich meine Rolle in der Gesellschaft?
Die Exkursion des Grundkurses Sozialwissenschaften hatte den Titel „Arm und Reich – im Tod sind alle gleich?“ und führte die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag zunächst zum Golzheimer Friedhof in Düsseldorf. Der zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Friedhof wird heute als öffentliche Grünanlage genutzt, die Grabsteine stehen unter Denkmalschutz. In vier Gruppen bereiteten sich die Teilnehmer jeweils auf den Besuch einer Grabstätte vor, indem sie biographische Notizen zu der verstorbenen Person erarbeiteten und so einen Zusammenhang zu der Grabgestaltung herstellen konnten. Es entwickelten sich verschiedene Gesprächsanlässe zum Thema „Tod und Sterben“, zum Teil auch sehr persönliche.
Die Exkursion des Erdkunde-Kurses von Herrn Wennekers führte nach Düsseldorf. Dort wurde im Medienhafen der funktionale Wandel eines Stadtteils sowie die damit einhergehenden Folgen für die Wohnviertel im Umkreis besprochen.