9. Juni 2017 | Wettbewerbe
Alice Gneisinger (7c) und Nick Horn (9a) haben herausragende Leistungen beim diesjährigen „Big Challenge“-Wettbewerb erbracht.
Die Beiden haben nicht nur das schulinterne Podest erklommen, sondern auch im Landes- und Bundesvergleich vordere Platzierungen erreicht. Alice Gneisinger gelangte NRW-weit auf Platz 12 und auf Platz 35 unter allen Teilnehmenden ihrer Kategorie in ganz Deutschland. Nick Horn belegte Platz 14 in Nordrhein-Westfalen und Platz 37 bundesweit.

Mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jährlich allein in Nordrhein-Westfalen an „The Big Challenge“.
Nach zentraler Auswertung der Antwortbögen durch das Organisationskomitee wurden Anfang Juni die Jahrgangsrankings ermittelt.
Nicht nur an der Spitze können sich die Teilnehmer über gute Resultate freuen. Wieder einmal haben sich die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler als weitgehend überdurchschnittlich erwiesen.

Am 3. Juli werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Preisverleihung an der Schule für ihre Leistungen geehrt.
Text: C. Piovera
Fotos: C. van Hüüt
24. April 2017 | Kunst und Kultur

(Foto: Birgit Hupfeld)
Einen ganz besonderen Freitagabend erlebten Schülerinnen und Schülern unseres 9. und 10. Jahrgangs am Schauspiel Essen. Im Casa-Theater sahen sie, wie die beiden Protagonisten Tschick und Maik, nur „Psycho“ genannt, in einem geklauten Lada zu einem abenteuerlichen Roadtrip aufbrachen. Mit jugendlichem Leichtsinn durchlebten diese beiden Außenseiter dann die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens.

(Foto: Birgit Hupfeld)
Das Theaterstück „Tschick“, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf, begeisterte mit minimalistischem Bühnenbild und großartiger Schauspielkunst.
Bereits in einem Vorgespräch mit dem Dramaturgen Florian Heller wurden die Schülerinnen und Schüler in die Thematik eingeführt und erhielten Hinweise zur Inszenierung von Jana Milena Polasek.

Ein weiterer Höhepunkt erwartete die Schülerinnen und Schüler nach der Aufführung. Im Foyer des Casa-Theaters trafen sie die drei Hauptdarsteller Alexey Ekimov (Tschick), Tobias Roth (Maik) und Silvia Weiskopf (Isa). Unter Leitung der Theaterpädagogin Katharina Feuerhake entwickelte sich eine interessante Gesprächsrunde zu den vielen Eindrücken zur Inszenierung.
14. März 2017 | Rund ums Schulleben
Am 27. April 2017 findet der diesjährige Girls‘ und Boys‘ Day statt. Interessierte Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen werden einen Tag vom Unterricht freigestellt und erkunden Berufsfelder, die sie bei ihrer Berufswahl sonst häufig nicht berücksichtigen würden.
Hierbei bietet der Girls‘ Day die Möglichkeit, Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaft und Technik kennenzulernen. Der Jungenzukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung, der seit 2011 durchgeführt wird. Er richtet sich an Schüler, die sich zum Beispiel für Berufe im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich interessieren. Boys‘ Day-Berufe sind allgemein solche, in denen maximal 40 % Männer eine Ausbildung machen oder arbeiten.
Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse, die kein Sozialpraktikum machen, können den Girls‘ bzw. Boys‘ Day als weitere Möglichkeit zur Berufsfelderkundung nutzen. Anmeldeformulare und ausführliche Informationen gibt es bei Frau Bangert oder Frau Bolten und unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de
10. März 2017 | Rund ums Schulleben

Am Donnerstag, den 09.03.2017 hatten unsere Biologie-Leistungskurse der Q1 die Möglichkeit, in den Bayer-CropScience-Laboratorien in Monheim zu arbeiten. Im Zentrum stand dabei die Arbeit rund um und mit der Kulturpflanze Raps. In einem Fachvortrag erhielten die Kurse einerseits Informationen rund um diese Pflanze und andererseits Einblicke in molekulargenetische Arbeitsweisen im Schülerlabor.
Das Rapsöl, so wie es heute unter anderem als pflanzliches Öl genießbar ist, konnte ursprünglich nicht als Lebensmittel verwendet werden: In der Wildtyp-Form sorgt ein Gen namens Fatty Acid-Elongationsgen dafür, dass eine Verlängerung der Fettsäuren das Öl für den Menschen ungenießbar macht. Durch eine gezielte Punktmutation an diesem Gen kann das Entstehen dieser Erucasäure verhindert werden und stattdessen ein für uns wertvolles Öl hergestellt werden (Omega-Fettsäuren).
Unsere Aufgabe bestand darin, die zwei Rapssorten Marcant und Viking zu untersuchen und nach der DNA-Extraktion, -Aufreinigung und Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) mit Hilfe einer Gelelektrophorese zu entscheiden, welche Sorte des Raps vorlag. Neben dem Erlernen rein praktischer Arbeitsweisen, wie zum Beispiel dem exakten Pipettieren, konnten an diesem Tag theoretisch erlernte Arbeitsweisen der Molekulargenetik in der Praxis umgesetzt werden. Nebenbei wurde durch den anwendungsbezogenen Kontext der Rapsöl-Gewinnung und der gezielten genetischen Veränderung eines pflanzlichen Organismus eine Verbindung der Themenbereiche der Ökologie und Genetik möglich.
Wir bedanken uns herzlich für diesen tollen Tag, die professionelle Betreuung und die leckere Verpflegung!
Für die beiden Kurse: S. Severin und D. Groß