


(kulinarische) Vorbereitung auf die Englandfahrt 2024
Bereits seit dem Jahr 2005 fährt jedes Jahr eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 nach England, um dort eine Woche in Gastfamilien zu verbringen, das Land kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse praktisch zu erproben. Zur Vorbereitung auf diese Woche wurden in diesem Jahr erstmals Arbeitsgemeinschaften angeboten, in denen sich Interessierte mit Themen wie Landeskunde, dem Leben in einer Gastfamilie sowie traditionellen britischen Speisen beschäftigten und Referate zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in London und Brighton anfertigten.
Kulinarischer Höhepunkt dieser Vorbereitung war die klassisch englische Teatime in der letzten AG-Sitzung, bei der Scones und Sandwiches zubereitet und gemeinsam verzehrt wurden. Wir freuen uns – bestens vorbereitet – schon auf die Englandfahrt im kommenden Oktober.

Über die Grenzen sehen – Briefprojekt mit dem Elzendaalcollege Boxmeer
Briefe schreiben? Wie altmodisch! Und doch wurden die Briefe der niederländischen Partnerschülerinnen und -schüler jedes Mal ungeduldig erwartet. Ein Dreiviertel-Schuljahr lang schrieben sich der Deutsch-Kurs des Elzendaalcolleges in Boxmeer und der Niederländisch-Kurs unserer 9. Jahrgangsstufe Briefe, in denen die Schülerinnen und Schüler die im Unterricht neu gelernten Redemittel und Vokabeln direkt anwenden konnten. Eine gute Übung für die Lernenden im ersten Sprachlernjahr.
Höhepunkt waren dann die Begegnungen der „Briefpaare“ am 13. Mai 2024 in Boxmeer und am 14. Mai 2024 an der Gesamtschule in Goch. Aufgeregt bestiegen die deutschen Schülerinnen und Schüler den Bus, unwissend, wer sie da in Boxmeer erwarten würde. Überpünktlich war das Ziel dann erreicht und die jeweiligen Briefpartner schnell gefunden. Doch die Kommunikation mit völlig Fremden in einer Sprache, die noch in den Anfängen gelernt wird, barg Hemmungen, sodass am Anfang noch Hände, Füße und auch ein wenig Englisch zur Hilfe genommen wurden.
Eisbrecher waren dann auch die Führungen in Kleingruppen durch das Elzendaalcollege sowie durch Boxmeer. Es wurden Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede zwischen den Schulen und Schulsystemen entdeckt. Die gemeinsame Aufgabe, diese Erkenntnisse in einer Präsentation aufzuzeigen, erleichterte das Anbahnen der Kommunikation. Ein Kahoot, bei dem alle Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse zum eigenen und anderen Land beweisen konnten, führte zu einem gelungenen Ende des ersten Tages der Begegnung.
Am Dienstag empfingen die Gocher Schülerinnen und Schüler dann die Besucher an der Gesamtschule. Hier startete der Tag mit einem Bingo-Spiel, durch das die Lernenden einiges über ihre und auch die anderen Briefpartner erfahren durften. Wer singt unter der Dusche? Wer zieht sich schon vor dem Zähneputzen an? Mit hierdurch aufgeheiterter Stimmung erhielten die Niederländer nun einen Einblick in die Räumlichkeiten der Gesamtschule, um dann gemeinsam die Präsentationen zu vervollständigen. Bevor diese gehalten wurden, gab es aber noch eine Stärkung. Das selbst mitgebrachte Buffet, das aus einer typisch deutschen Brotmahlzeit mit zahlreichen Salaten und Kuchen bestand, überzeugte die niederländischen Gäste.
Bei dem abschließenden Feedback waren sich deutsche und niederländische Schülerinnen und Schüler einig: Das Essen sowie die Schulführung waren super und es war ein tolles Erlebnis für beide Seiten, so viele nette Menschen aus dem Nachbarland kennenlernen zu dürfen.

Challenge accepted!
Auch in diesem Schuljahr konnten es sich begeisterte Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 – 9 nicht entgehen lassen, am spielerischen Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“ teilzunehmen.
Am 23. April stellten sich die 52 Englisch-Fans, darunter auch NRW-Bester 2023 Jakub Nyczka, der „großen Herausforderung“ und setzten sich mit Fragen zu Wortschatz, Grammatik, Aussprache und landeskundlichem Wissen auseinander.
Die Auswertung wird deutschland- und NRW-weit in den kommenden Wochen vorgenommen, doch alle Teilnehmenden fiebern bereits den Ergebnissen entgegen.

¡Enhorabuena a los ganadores del quinto deletreo!
Auch in diesem Jahr wurde von den neueinsetzenden Spanischkursen fleißig buchstabiert.
Sieger des fünften Buchstabierwettbewerbes des siebten Jahrganges war Milos Sezek (7a), Nola Kersten (7d) folgte ihm auf Platz zwei, knapp vor Sofie Willems aus der 7e.
Alisha Abdul aus der Einführungsphase setzte sich in ihrer Jahrgangsstufe gegen Zoe Radant und Tristan Krukowicz durch.
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Buchstabiererinnen und Buchstabierer.

Londonfahrt 2023
Wir begannen am Montagmorgen (12.6.) bei bestem Wetter und in bester Laune am Gocher Bahnhof unsere Zugreise durch Belgien und Frankreich, um schließlich unter dem Ärmelkanal durch den Channel Tunnel zu fahren und in London, St. Pancras anzulanden. Unsere Reise über Krefeld, Aachen, das belgische Welkenraedt, Brüssel und schließlich London lief auch beinahe problemlos, wäre da nicht eine Mitreisende ohne Reisepass gewesen. Zu unserem großen Erstaunen gelang es aber, gegen 8 Uhr ein vorläufiges Reisedokument zu bekommen und so konnte unsere Reisegruppe dann ab Aachen vollständig den Rest der Reise antreten!
Danach war war alles „plain sailing“ (reibungslos), wie der Brite sagen würde. Wir begannen die Exkursion mit einem kleinen Spaziergang von „Little Venice“ nach „Camden“. Der nächste Tag war geprägt von unserem Besuch einiger großer Londoner Museen, dem „Natural History Museum“ (Naturkunde), dem „Victoria and Albert“ (Kunst & Design), sowie dem „Science Museum“ (Naturwissenschaften). Am Abend verschlug es uns dann ins „East End“, um auf einer geführten Wanderung mehr über Jack the Ripper zu erfahren.
Mittwoch stand im Zeichen Heinrichs VIII., den wir natürlich wegen seiner berühmten vierten Ehefrau Anna von Kleve bereits kannten. Im etwas abseits der Innenstadt gelegenen „Hampton Court Palace“ konnten wir mehr über sein Leben und die Zeit der „Tudors“ kennenlernen und uns bei 30 Grad an dem später von Christopher Wren (dem berühmten Architekten, der nach dem Großbrand von 1666 große Teile Londons gestalten konnte) angelegten Garten erfreuen.
Unser letzter voller Exkursionstag hatte ein maritimes Thema: Wir begaben uns mit dem Boot über die Themse nach „Greenwich“, das man heute noch wegen der dort festgelegten Zeitzone „Greenwich Mean Time“ (GMT) und dem Nullmeridian, der ebenfalls dort definiert wurde, kennt. Das „Maritime Museum“ nutzten wir nur zur kurzen Erfrischung, nachdem wir zum „Royal Observatory“ hochgestiegen waren. Eine weitere Kuriosität, die Greenwich bietet, konnten wir uns nicht entgehen lassen: den „Foot Tunnel“. Dieser Tunnel nur für Fußgänger erlaubte uns unter der Themse auf das andere Ufer zu kommen und via „Canary Wharf“ nach „Westminster“ zurückzufahren, wo wir unseren ‚Flug’ im London Eye antraten.
Am Freitag stand die Rückreise an, die leider schon um 5:30 Uhr beginnen musste, damit wir rechtzeitig zur Gepäck-und Passkontrolle am Bahnhof St. Pancras sein konnten. Genauso wie die Hinreise verlief unser Rücktransfer beinahe geräuschlos (OK, diesmal mussten wir die Beine in Welkenraedt ein wenig in die Hand nehmen, und natürlich war der „Niers-Express“ in Krefeld nicht ganz pünktlich…).
London bot uns (Schülerinnen und Schülern der EF und Q1, mit Herrn John und Herrn Baldin) eine aufregende, lehrreiche und schöne Zeit und präsentierte sich entgegen dem gängigen Klischee über englisches Wetter eine Woche lang im schönsten Sonnenschein.
Wir kommen gerne wieder!