„Ich habe etwas über mich gelernt“ – TRO 2022

„Ich habe etwas über mich gelernt“ – TRO 2022

Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause ging es für 45 Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs für die letzten drei Tage vor den Osterferien auf „Tage religiöser Orientierung“ (Tage der Lebensorientierung).

An den beiden Tagungsorten in Solingen und in Maria Veen im Münsterland setzten sich die Jugendlichen intensiv mit sich, ihren Träumen und Vorstellungen von Zukunft, aber auch mit dem Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkung auf das eigene Leben auseinander.  Mit Unterstützung von Mentoren der jeweiligen Tagungshäuser wurde dabei intensiv, kreativ und themenzentriert, aber ohne Leistungsdruck gearbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler empfanden die drei Tage durchweg als bereichernd und ein Schüler formulierte als persönliches Fazit: „Ich habe etwas über mich gelernt.“

Leistungskurs Geschichte erinnert an die Zerstörung Gochs im Zweiten Weltkrieg

Vor 77 Jahren, am 7. Februar 1945, wurde Goch durch alliierte Bomber zerstört. Hieran erinnerte der Leistungskurs Geschichte (Q2) unter Leitung von Herrn Landwehrs auf der Gedenkveranstaltung, zu der der Heimatverein Goch eingeladen hatte. Vor dem „Bäjers Krüss“ an der Maria-Magdalena-Kirche, wo sich während des Zweiten Weltkrieges immer wieder Gocher zum gemeinsamen Gebet versammelt hatten, kamen kurz vor Einbruch der Dunkelheit etwa 40 Menschen aus Deutschland und den Niederlanden zusammen, um gemeinsam an diesen Tag zu erinnern.

Mit ihren teils auf Deutsch und teils auf Niederländisch vorgetragenen Beiträgen richteten die Schülerinnen und Schüler den Blick nicht nur auf die Bombardierung Gochs, sondern auch auf das Leid und die Zerstörung, die Deutschland im Zweiten Weltkrieg über ganz Europa gebracht hatte. So wurden dem Augenzeugenbericht eines Gochers vom 7. Februar 1945 die Kriegserinnerungen der niederländischen Großmutter einer Schülerin gegenübergestellt. Der Verlust der Heimat sei eine gemeinsame Erfahrung vieler Menschen in Europa gewesen.

Wie wichtig der Bezug zur Heimat auch heute noch ist, zeigte der Leistungskurs durch Aussagen von Jugendlichen der Gesamtschule Mittelkreis und des Elzendaalcolleges, der niederländischen Partnerschule in Boxmeer. Zentral für den Erhalt der Heimat sei es heute, 77 Jahre nach Kriegsende, gemeinsam mit den europäischen Nachbarn eine friedliche Zukunft zu gestalten. Mit ihren Wünschen für diese Zukunft schlossen die Schülerinnen und Schüler die Gedenkveranstaltung.

Präventionsarbeit an der Gesamtschule Mittelkreis

Präventionsarbeit an der Gesamtschule Mittelkreis

Spürhündin Arya leitet Aktionstag gegen Drogen ein.

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Mit einem spektakulären Auftritt haben die Spürhündin Arya und ihr Hundeführer einen Aktionstag gegen Drogen eingeleitet. Bereits seit vielen Jahren hat die Präventionsarbeit einen festen Platz im Schulprogramm der Gesamtschule Mittelkreis. Im Rahmen der Projektwoche vor den Herbstferien werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 dabei nicht nur über Gefahren im Zusammenhang mit der Nutzung digitaler Medien, sondern natürlich auch über die Gefahren des Drogenkonsums informiert.

Die Aufklärungsarbeit findet dabei Hand in Hand mit der Polizei statt: Kriminalhauptkommissar Stefan Hellwig unterrichtet Kinder und Eltern über Sicherheit im Internet und zeigt, wie man es vermeidet, Opfer von Cybercrime zu werden. Kriminaloberkommissarin Sabine Leiting sensibilisiert die Heranwachsenden für die verschiedenen Ausprägungen von Suchtverhalten, über die Entstehung von Abhängigkeit und über die strafrechtlichen Folgen bei Drogendelikten.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit fand am heutigen Freitag, dem 3. Dezember, eine gemeinsame Aktion mit der zuständigen Polizeibehörde statt. Ein Hundeführer zeigte zusammen mit seiner Suchtmittelspürhündin auf dem Schulgelände, wie die konkrete Ermittlungsarbeit der Polizei eigentlich aussieht.

Die gemeinsame Botschaft der Gesamtschule Mittelkreis und der Polizei: An Schulen gibt es keinerlei Toleranz gegenüber Drogen.

Servus, Grias Di und Hallo!

In der Woche vor den Herbstferien fand für 73 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 unter Begleitung der Lehrkräfte Frau Bolten, Herr Riße, Herr Landwehrs und Frau Henisch die lang ersehnte Abschlussfahrt nach München statt.

Die Fahrt bot nicht nur ein informatives und abwechslungsreiches Kulturprogramm, sondern ermöglichte den Schülerinnen und Schülern sowie deren betreuenden Lehrkräften auch einen Einblick in die kulinarischen Spezialitäten der bayerischen Küche.

Im Rahmen einer Stadtrundfahrt lernten wir bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Schlossanlage Nymphenburg, den Marienplatz und den Viktualienmarkt kennen. Auch ein Besuch im Deutschen Museum, das durch seine interaktive naturwissenschaftliche Sammlung besticht, durfte nicht fehlen.

Da uns Berglandschaften am flachen Niederrhein eher selten begegnen, entschieden wir uns außerdem für eine Wanderung am Schliersee. Während es für die bergaffinen Schülerinnen und Schüler hoch hinaus ging, genoss der andere Teil der Gruppe trotz Regen bei einem ausgedehnten Spaziergang den Ausblick auf den See.


Auch wenn es auf der Fahrt viele fröhliche und lustige Momente gab, teilten wir auch ernste, nachdenkliche Momente miteinander. So hat der Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau tiefe Eindrücke in uns hinterlassen und uns noch einmal die Notwendigkeit der Konfrontation mit den NS-Verbrechen verdeutlicht.

Abgerundet wurde die Woche durch ein gemeinsames Abendessen in einem typisch bayerischen Restaurant. Bei Obazda, Kasspatzn und Fleischpflanzerl ließen wir die Woche Revue passieren, bevor wir schließlich bei frühlingshaftem Wetter die Rückreise nach Goch antraten.

 

Rückblick: Projektwoche 2021

Jahrgangsstufe 5:

Für unsere Schulneulinge der Klasse 5 stand die Projektwoche mit ihren Klassenlehrerinnen und –lehrern ganz im Zeichen des Sich-Kennenlernens. Neben verschiedenen Kooperationsspielen und einer Stadtrallye durch Goch bildete der Waldtag den Mittelpunkt der Projektwoche. Im Reichswald bei Kleve konnten sich die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Klassenleitungsteams unter Anleitung unserer Schulsozialarbeiterin Frau Kösters außerhalb der Schule besser kennenlernen.

Jahrgangsstufe 7:

Die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen nahmen an einem Projekt zum Thema Suchtprophylaxe teil. Feste Bestandteile des Projektes waren u. a. Veranstaltungen mit der Kriminalpolizei zu den Gefahren des Drogenkonsums sowie ein Präventionstraining gegen Cybermobbing.

Außerdem führte der Weimarer Kultur-Express in der Aula das Theaterstück „Drogen – von Gras zu Crystal“ auf.

Jahrgangsstufe 8:

Aufgrund der Corona-Situation konnten unsere achten Klassen in diesem Jahr leider nicht wie geplant nach England fahren. Stattdessen gestalteten die Klassenleitungen ein spannendes Alternativprogramm. So nahmen zum Beispiel alle Klassen am Mittwoch an einer Yoga-Stunde bei Herrn Krudewig teil.

Frau Simon und Herr Stumpf hatten für ihre Klasse, die 8a, ein ganz besonderes Erlebnis organisiert: Beim Luftsportverein Goch durften alle Schülerinnen und Schüler eine Segelflug-Schnupperstunde absolvieren.

Jahrgangsstufe 9:

Im Jahrgang 9 drehte sich alles um das Thema Persönlichkeitsbildung.

Anders als in den vergangenen Jahren war es auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation leider nicht möglich, Betriebe in der Umgebung mit größeren Gruppen zu besichtigen. Stattdessen stellten sich die Betriebe in diesem Jahr wieder vor Ort in der Gesamtschule vor. Konkrete praktische Erfahrungen sammelten die Schülerinnen und Schüler außerdem im Rahmen des Sozialpraktikums, bei dem sie für insgesamt zwei Tage die Abläufe in Einrichtungen und Betrieben des sozialen Bereichs kennenlernten.
Von den Lehrerinnen und Lehrern der Jahrgangsstufe wurden verschiedene Angebote zur Persönlichkeitsbildung vorbereitet, zum Beispiel Trainings zum Thema „Allgemeinwissen für Bewerbungsgespräche“ oder das Angebot „Sport für Sporteignungstests“, wobei es um die Vorbereitung auf Tests ging, wie sie zum Beispiel bei der Polizei Voraussetzung für eine Ausbildung sind.

 

Jahrgangsstufe 11:

Die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 beschäftigten sich an den ersten beiden Tagen der Projektwoche zunächst mit dem Thema Studien- und Berufsorientierung, indem sie sich mit ihren eigenen Zukunftsvorstellungen auseinandersetzten. Die zweite Hälfte der Woche war in Form eines Methodentrainings gestaltet, wobei zum Beispiel Methoden für das Fach Englisch, Präsentations- und Lerntechniken und der Umgang mit dem neu eingeführten grafikfähigen Taschenrechner vermittelt wurden.

Jahrgangsstufe 12:

Die 12er beschäftigten sich in verschiedenen Modulen mit dem Thema Facharbeit sowie Aspekten der Studien- und Berufswahlorientierung. So informierte zum Beispiel die Agentur für Arbeit in einem Vortrag und die niederländische Fachhochschule Fontys stellte ihr Studienangebot vor. Außerdem besuchten die Schülerinnen und Schüler die Fachhochschule Rhein-Waal in Kleve.

Wenn einer eine Reise tut...

Zwar konnten aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen nicht alle Fahrten wie geplant stattfinden, aber dennoch traten die meisten Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 10 ihre Klassen- bzw. Abschlussfahrt an. Auch die Jahrgangsstufe 13 konnte wie geplant die Abschlussfahrt nach München durchführen.

Klasse 6b am Aasee in Münster

 

Die Jahrgangsstufe 13 vor Schloss Nymphenburg

Einschulungsfeier im Hubert-Houben-Stadion

Wie bereits im vergangenen Jahr fand auch die diesjährige Einschulungsfeier aufgrund der Corona-Situation unter freiem Himmel im Hubert-Houben-Stadion statt. Das Wetter meinte es gut mit den neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern, denn pünktlich zum Beginn der Veranstaltung hörte es auf zu regnen und sogar die Sonne ließ sich ab und zu sehen.

Trotz der ungewöhnlichen Bedingungen konnten die Schülerinnen und Schüler so herzlich und mit einem bunten Programm in Empfang genommen werden: Nach einer musikalischen Begrüßung durch die Kirchenmusikerin Frau Mesch folgte ein Gottesdienst der beiden Pfarrer Arndt (evangelische Kirchengemeinde Goch) und Krause (St. Arnold Janssen, katholisch). Herr Eling, seit diesem Schuljahr der zuständige Abteilungsleiter, und Frau Dr. Teetzmann, die Schulleiterin, hießen unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler an der Schule willkommen und wünschten ihnen alles Gute für den vor ihnen liegenden Weg. Das gesamte Programm wurde aufgelockert durch weitere künstlerische Beiträge der Darstellen-und-Gestalten-Kurse aus dem achten Jahrgang unter Leitung von Frau Lork-Haedrich, Frau Simon und Herrn Thielen. Die Klassenleitungsteams nahmen ihre neuen Schützlinge in Empfang und gingen dann – nach einem Segen durch die beiden Geistlichen – gemeinsam zu Fuß zum Schulgebäude am Südring, wo abschließend ein erster Besuch im Klassenraum auf dem Programm stand.

Die Schulleitung und das Kollegium wünschen den Neuankömmlingen und ihren Eltern einen gelungenen Start sowie eine schöne und erfolgreiche Schulzeit an der Gesamtschule Mittelkreis.

Gesamtschule Mittelkreis
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