Darstellen-und-Gestalten-Kurse präsentieren selbst entworfene Mode

Bereits im vergangenen Schuljahr beschäftigten sich zwei Darstellen-und-Gestalten-Kurse mit dem Entwurf eigener Mode. Vorgegeben war, sich in Absprache mit der Lehrerin Frau Verhoeven selbst ein Thema auszudenken, welches dann als Grundlage für die Materialentscheidung sowie für Schnitt, Form und Farbe diente. Außerdem mussten die Schülerinnen und Schüler sich nicht nur um das Kleidungsstück, sondern auch um passende Accessoires, Schmuck, Schuhe und Haare kümmern. Der Materialauswahl waren keine Grenzen gesetzt, und so wurden nicht nur völlig neue Teile genäht, sondern auch alte Kleidungsstücke verändert. Es wurde Papier geklebt, Müll gesammelt und verarbeitet, Weihnachtsschmuck zweckentfremdet und vieles mehr.
Die phantasievollen und kreativen Kleidungsstücke wurden anschließend auf dem Gelände der Viller Mühle von Herrn Berens photographisch in Szene gesetzt. In der folgenden Bilderstrecke können Sie die beeindruckenden Ergebnisse, die durch Kreativität und phantasievolle Gestaltung überzeugen und eine ganz besondere Stimmung vermitteln, bewundern.

Geschichte und Geschichten vor der eigenen Haustür

Geschichte lässt sich nicht nur in Schulbüchern nachlesen, man findet sie oft direkt vor der eigenen Haustür.

So erzählen heute noch viele Plätze, Gebäude und Denkmäler von vergangenen Zeiten. Deren Geschichten zu erforschen und weiterzuerzählen, machten wir, der erste Projektkurs in der Jahrgangsstufe Q1 unter der Leitung von Frau Laqueur, uns zur Aufgabe. Wir nahmen dabei zunächst unsere Heimatorte bei Stadtrundgängen in historischer Hinsicht unter die Lupe. Auf diese Weise wurden zahlreiche lokalgeschichtlich interessante Orte in Goch, Kalkar, Kevelaer, Bedburg-Hau, Kleve und den umliegenden Dörfern ausgewählt, wobei sich bereits erste Fragestellungen ergaben. Denn schnell wurde klar, dass Gebäude und selbst Denkmäler zwar lebendige Produkte der Geschichte sind, aber keinesfalls offene Bücher darstellen. Aber gerade das machte die Arbeit für geschichtsbegeisterte Jugendliche interessant. So reichte es nicht aus, einfach ein Schulbuch aufzuschlagen oder kurz im Internet zu recherchieren. Stattdessen machten wir uns in Archiven und Bibliotheken daran, auf wissenschaftliche Art und Weise Quelltexte richtig zu erarbeiten und selbstständig die entsprechenden Hintergründe zu erforschen und zu dokumentieren. Außerdem konnten in Gesprächen mit Anwohnern, Zeitzeugen und Museumspersonal weitere Informationen gesammelt werden.

Damit in Zukunft die gesammelten Informationen der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, entschied sich unser Projektkurs, seine Ergebnisse auf einer an die Schulhomepage angebundenen Website zu präsentieren. Diese ist auch über QR-Codes zu erreichen, die an den jeweiligen historischen Orten unter Absprache mit den Verantwortlichen angebracht sind. So sind die Geschichten, die einem die eigene Heimat zu erzählen hat, nun direkt für jeden zugänglich.

Ein Wandertag der besonderen Art

Am vergangenen Mittwoch, dem letzten Mittwoch des Schuljahres, stand für alle Klassen und Jahrgangsstufen der Gesamtschule Mittelkreis der alljährliche Wandertag auf dem Programm. Je nach Alter und Interesse war dieser Tag für die Schülerinnen und Schüler dabei entweder von Kultur geprägt oder eher sportlich gestaltet.

Einen Wandertag der besonderen Art gab es dieses Jahr für die Jahrgangsstufe 11: Statt sich zwischen Kultur und Sport zu entscheiden, wurde kurzerhand beides miteinander vereint. Im überfüllten Niers-Express fuhren die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen nach Düsseldorf, wo ein Besuch im K21, der Kunstsammlung des Landes Nordrhein-Westfalen, auf dem Programm stand. Kunst und Kultur standen also klar im Vordergrund. Sportlich wurde es dann aber, als sich alle gemeinsam die Ausstellung „in orbit“ von Tomás Saraceno aus der Nähe anschauten: Dabei handelt es sich um ein riesiges, begehbares Kunstwerk, das als Rauminstallation in 25 Metern Höhe über der Piazza des K21 schwebt. Einmalig daran ist, dass das Kunstwerk von interessierten und schwindelfreien Besuchern unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen betreten werden kann. Die Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler dabei machen konnten, werden auf der Internetseite des K21 wie folgt beschrieben:

„Wenn mehrere Personen gleichzeitig die Installation betreten, geraten die Netze in Bewegung – die Spannung der Stahlseile und der Abstand der drei schwankenden Netzebenen verändert sich unwillkürlich. Der Raum in der Schwebe wird so zu einem schwingenden Netz von Beziehungen, Resonanzen und einander bedingender Kommunikation. Die Besucher nehmen, ähnlich wie eine Spinne im Netz, die anderen Menschen durch Vibrationen wahr.“

 

Autorenlesung mit Oliver Uschmann

Am vergangenen Mittwoch fand an der Gesamtschule Mittelkreis die jährliche Autorenlesung für die Jahrgangsstufen 5 und 6 statt. Weil seine Bücher im letzten Jahr für große Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern sorgten, besuchte uns der Autor Oliver Uschmann noch einmal und las in diesem Jahr aus seiner Finn-Reihe vor. Am Ende seiner Lesung stand er den begeisterten Kindern eine halbe Stunde lang für Fragen zur Verfügung und signierte seine Werke, die mittlerweile auch an vielen Schulen als Lektüre verwendet werden. Wir danken der Buchhandlung am Markt für die freundliche Unterstützung bei der Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung.

Koffergeschichten – Theateraufführung am 2.7.2018

Die Theater-AG der Klassen 7 bis 10 der Gesamtschule Mittelkreis spielt am 2. Juli um 19 Uhr das mit dem Theaterpädagogen Harald Kleinecke vom Theater im Fluss selbst entwickelte Theaterstück „Koffergeschichten“. Koffer bevölkern die Bühne: Zum Reisen oder Umziehen oder vergessene Koffer auf dem Dachboden. Aber es gibt auch viele geheimnisvolle Koffer, die Rätsel aufgeben. Und immer wieder taucht ein geheimnisvoller roter Koffer auf. Und es gibt Geschichten mit Koffern, deren Besitzer auf der Flucht sind, z. B. über das Mittelmeer. Mit einer Mischung aus Ernst und Humor erlebt das Publikum viele Geschichten: Komische und traurige, bedrohliche und absurde. Die Vorstellung lebt zum Teil von der Improvisationsfähigkeit ihrer Schauspieler und Schauspielerinnen. Ab und zu tauchen auch umgeschriebene Texte auf – nach Vorlagen des Schriftstellers Mankell und des Filmemachers Tarantino.

Filmschaffende zeigen ihre Ergebnisse

Am Donnerstag, 21.06.18, zeigt der Literaturkurs der Q1 die Ergebnisse wochenlanger Filmarbeit im Goli Theater Goch, Brückenstraße 39. Zwei Filmprojekte werden an diesem Abend zum ersten Mal gezeigt, der spannende Kurzfilm „She´s gone“ und der längere Mystery-Film „Die nächste Runde“. 31 Schülerinnen und Schüler haben mit viel Aufwand, Ehrgeiz und Leidenschaft ihre Vorstellung von gutem Kino abseits der Filmindustrie verwirklicht. Zahlreiche Gastauftritte aus der Schüler- und Lehrerschaft sorgen für Überraschungen. Das Programm wird abgerundet mit einigen filmischen Zugaben, kalten Getränken und frischem Popcorn. Im Vorverkauf kostet ein Ticket 4 Euro, an der Abendkasse 5 Euro. Einlass ist um 19 Uhr, das Programm startet um 19:30 Uhr.

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