LEBEN

Die Gesamtschule Mittelkreis setzt auf Kooperation und Teamgeist. Sie gestaltet vielfältige Lern- und Lebensräume. Sie fördert die geistige, seelische und körperliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Soziale Kompetenz und Teamgedanke

Wir legen Wert auf das soziale Miteinander und arbeiten im Kollegium teamorientiert, zielführend und engagiert.

Gesundheitserziehung und Prävention

Wir vermitteln grundlegende lebenspraktische Kompetenzen. Wir legen Wert auf Bewegung und eine bewusste Ernährung.

Lernbedingungen

Wir sorgen für ein lebenswertes, harmonisches Umfeld. Wir gestalten das Schulleben auf der Grundlage demokratischer Werte.
Werteerziehung

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten im Laufe ihrer Schullaufbahn die Möglichkeit, an Projekten teilzunehmen, die zu sozialer Verantwortung erziehen, um einen respektvollen, wertschätzenden und toleranten Umgang miteinander zu erlernen. Das geschieht z. B. im Zusammenhang mit dem „Lion´s Quest“-Projekt des 5. Jahrgangs. In der Projektwoche vor den Herbstferien lernen Schülerinnen und Schüler z. B. im Rahmen der Gewaltprävention in vielfältiger Weise soziale Kompetenzen.

Die verbindliche 1. Hilfe-Ausbildung oder die optionale Arbeit im Schulsanitätsdienst geben den Schülerinnen und Schülern weitere Anlässe, eine sozial kompetente und emotional ausgewogene Persönlichkeit zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt sind z. B. die „Tage der Lebensorientierung“ in der Jahrgangsstufe 10, die den Schülerinnen und Schülern während einer dreitägigen Schulfahrt ermöglichen, über ihre eigene Lebenssituation und Lebensplanung nachzudenken und dabei ihre Wertmaßstäbe zu reflektieren und zu festigen.

In regelmäßigen Abständen beteiligen sich abwechselnd die Jahrgänge der Sekundarstufe I an der Gestaltung von Schulgottesdiensten. Im Fach Geschichte lernen Schülerinnen und Schüler bei einer Gedenkstättenarbeit, die Vergangenheit nicht aus dem Bewusstsein und aus der Verantwortung verschwinden zu lassen. Schülerinnen und Schüler diverser Klassen haben sich an der Vorbereitung und Durchführung von Zeremonien bei den Gocher Stolpersteinverlegungen beteiligt und übernehmen nun teilweise die Pflege dieser Stolpersteine.

Zur Werterziehung gehört auch, dass allen Schülerinnen und Schülern die Chancen und Risiken im Umgang mit modernen Medien vermittelt werden. Dazu hat die Schülervertretung 2015 die Informationsbroschüre „Sicher im Netz“ entwickelt, die entsprechende Hinweise und Tipps gibt.

Teamarbeit

Unterrichtsorganisation und Methoden sind so gestaltet, dass Schülerinnen und Schüler lernen, zu kooperieren und sich in Gruppen zu integrieren. In Projekten, Partner- und Gruppenarbeit wird Teamfähigkeit erprobt.

Der Teamgedanke zeigt sich auch in unserer pädagogischen Arbeit. Alle Schülerinnen und Schüler haben von den Klassen 5 bis 10 durchgängig dasselbe Klassenlehrerteam. Damit ist ein intensiver pädagogischer Bezug zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Klassenlehrern gewährleistet.

Klassenlehrer-Teams

Eine besondere Bedeutung kommt dem Übergang von der Grundschule zur Sekundarstufe I zu. Unsere Schülerinnen und Schüler müssen sich in zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Hinsicht einem ungleich komplexeren System anpassen und brauchen hierbei die Hilfestellung durch verlässliche Bezugspersonen. In Weiterführung des Klassenlehrerprinzips der Grundschule stehen deshalb unseren Schülerinnen und Schülern je zwei Klassenlehrer (nach Möglichkeit je ein Mann und eine Frau) über die gesamte Sekundarstufe I hinweg (Klasse 5-10) zur Verfügung. Diese decken aufgrund ihrer unterschiedlichen Fächerkombinationen möglichst viel an Unterricht innerhalb der Klassen ab und stehen zudem in den Arbeitsstunden als Ansprechpartner für die Schüler bereit.

Durch die zunehmende Differenzierung ab der Jahrgangsstufe 6 findet ein Teil des Unterrichts nicht mehr in der Klassengemeinschaft statt, sondern in Kursen. Als integrativer Faktor sind die beiden Klassenlehrer in dieser Phase der Schullaufbahn unerlässlich. Sie bleiben in ihrer koordinierenden Funktion bis zum Ende der 10. Klasse Ansprechpartner für Eltern, Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen, z. B. im Hinblick auf Abschlüsse sowie pädagogische Fragen aller Art.

Kollegiale Zusammenarbeit

Wir gehen im schulischen Miteinander offen, verlässlich und kollegial miteinander um. Dabei pflegen wir eine Kultur des konstruktiven und wertschät­zenden Feedbacks. Wir achten auf entlastende Arbeitsstrukturen zur Optimie­rung von Arbeitsprozessen und zugunsten einer angenehmen Arbeitsatmosphäre.

An der Gesamtschule Mittelkreis achtet das Lehrpersonal auf die Einhaltung eines kollegialen Regelsystems. Das betrifft z. B. die Unterrichtsplanung, -vorbereitung und -durchführung, die gegenseitige Unterstützung in Fachkonferenzen, die Absprachen in pädagogischen Teams oder den Vertretungsunterricht. Alle Kolleginnen und Kollegen sind bereit zur kritischen Reflexion ihrer Tätigkeit und offen für Veränderungen im Sinne der Lernfortschritte der Schülerschaft. Verschiedene Instrumente der Kommunikation (Konferenzen, Postfächer, Infobretter, die digitale Plattform Logineo usw.) dienen dazu Informationen zu bündeln und strukturiert zur Verfügung zu stellen. Jeder informiert zeitnah über anstehende Vorhaben, Projekte etc.

Alle Kolleginnen und Kollegen unterstützen die kontinuierliche Arbeit der Steuergruppe und entwickeln so die Schule für die Zukunft fort.

Schüler helfen Schülern

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe helfen im Rahmen einer Lernpartnerschaft in Klassen der Sek I. Der Ansatz ermöglicht durch die Eins-zu-Eins-Betreuung im Unterricht eine individuelle Unterstützung, die sich direkt an den Lernschwierigkeiten der Schüler orientiert und insofern ein wichtiger Baustein der individuellen Förderung an unserer Schule ist. Im Rahmen dieser Schülerhilfe wird eine Win-Win-Situation geschaffen: Einerseits erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in Kleingruppen mehr Sicherheit in verschiedenen Fächern zu gewinnen. Andererseits werden leistungsstarke Oberstufenschülerinnen und -schüler besonders gefordert, indem sie als Tutoren ihre fachlichen und sozialen Stärken weiter ausbauen können.

Im Vorfeld werden die Oberstufenschülerinnen und –schüler im Rahmen eines Kompaktseminars auf ihre neue Rolle als Tutoren vorbereitet. Mit einer angepassten Unterrichtsmethodik, z. B. Tandemlesen oder Partnerdiagnose, werden schwächere Schülerinnen und Schüler noch einmal ganz anders erreicht. Die Mitarbeit in diesem Projekt wird durch eine Bemerkung auf dem Zeugnis zertifiziert.

Fahrtenkonzept

Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit von Schulen. Sie ermöglichen es den Kindern und Jugendlichen, sich an außerschulischen Lernorten weiterzubilden und eröffnen darüber hinaus die Gelegenheit, sich untereinander und auch die eigenen Lehrerinnen und Lehrer außerhalb der vertrauten Umgebung der Schule kennenzulernen. Wir bieten daher ein umfangreiches und vielfältiges Fahrtenkonzept an, das sowohl verpflichtende als auch freiwillige Schulfahrten umfasst.

Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule nehmen an den Klassenfahrten im Jahrgang 6 und im Jahrgang 10 teil. Darüber hinaus fahren die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im letzten Schuljahr, bevor sie ihr Abitur ablegen, auf Jahrgangsstufenfahrt. Als ergänzendes und freiwilliges Angebot zu diesen Fahrten besteht darüber hinaus die Möglichkeit, in Jahrgangsstufe 8 an einer Englandfahrt teilzunehmen, bei der die Schülerinnen und Schüler für eine Woche in Gastfamilien untergebracht sind oder in Jahrgangsstufe 11 mit auf eine Skifreizeit zu fahren.

Busbegleiter

Als Busbegleiter lernen Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für Gleichaltrige zu übernehmen. Busbegleiter fahren in den Schulbussen mit und tragen zu einem sicheren und konfliktfreien Ablauf der Schülerbeförderung bei. Ausgebildete Schülerinnen und Schüler verfügen auf den ersten Blick vielleicht nicht über die Durchsetzungsfähigkeit, die man eher Erwachsenen zutraut. Gerade dass sie keine Erwachsenen sind, erweist sich jedoch als Vorteil. Heranwachsende lassen sich manchmal eher von Gleichaltrigen beeinflussen als von Erwachsenen. Die Busbegleitung durch Schülerinnen und Schüler gibt die Verantwortung für den sicheren und konfliktfreien Ablauf einer Busfahrt an die Betroffenen zurück.

Die Busbegleiter lernen in einer speziellen Ausbildung, wie sie in den jeweiligen Situationen agieren können, welche Maßnahmen zum Selbstschutz unerlässlich sind und wo die Grenzen ihres Eingreifens liegen. Schlüsselqualifikation ist hierbei die Kommunikationsfähigkeit. Die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten werden zumeist in einem Wechsel aus Information, Gespräch und Rollenspielen vermittelt. Dabei bringen die angehenden Begleiter ihre Erfahrungen aus erlebten Konfliktsituationen ein.

Die Ausbildung erfolgt durch entsprechend geschulte Personen, zum Beispiel Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen, der Polizei, Mitarbeiter der Bildungsträger oder externe Trainer.

Lions Quest

Das Lions-Quest Programm „Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm, das in unseren Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 zum Einsatz kommt. Organisiert und betreut wird das Programm vom Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. (HDL). Durchgeführt wird das Programm in der Regel von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, die zu diesem Zweck eine halbtägige Fortbildung besuchen.

Im Mittelpunkt des Unterrichts mit dem Lions-Quest-Programm steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden.

Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten.

Gesunde Schule

Am 16.09.2015 konnte die Gesamtschule Mittelkreis im Rahmen der offiziellen Festveranstaltung in der Philharmonie in Essen den mit 15.000 € dotierten Schulentwicklungspreis der Unfallkasse NRW entgegennehmen.

Ausgezeichnet wurde unsere Schule u.a. für die strukturierte, wertschätzende und partizipative Vorgehensweise in der Schulentwicklung, die auf Nachhaltigkeit angelegt ist. Besonders beeindruckte die Entwicklung und Umsetzung unseres schulischen Leitbildes mit den daraus abgeleiteten Konzepten und Maßnahmen für die Vorhaben „Verantwortungsbewusst leben und lernen mit modernen Medien“ und „Wir bewegen uns in der Schule – Freude an Bewegung“. Neben der Dynamik und Gestaltungskraft wird unsere Schule generell als attraktiver Verweil- und Lernort gelobt.

Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und auch Schülerinnen und Schüler stehen hinter der Aussage, dass Gesundheit eine zentrale Voraussetzung für gelingendes Lernen und damit in der Konsequenz auch das Ergebnis eines gelungenen Bildungsprozesses ist. Nur eine gute, gesunde Schule kann einen guten Unterricht gewährleisten. Wir erkennen den Zusammenhang von Bildung und Gesundheit, indem wir besonders die psychosoziale Entwicklung betrachten und in der Konsequenz unser ganzheitliches Konzept präventiv ausgerichtet haben. Wir wollen nicht nur frühzeitig Schwachstellen, Problemfälle und Gefährdungen erkennen und sachgerecht durch die Einbindung externer Partner adäquat reagieren, sondern auch im Vorfeld durch geeignete Maßnahmen vorbeugend tätig werden.

Alle Schülerinnen und Schüler werden deshalb im Rahmen fachbezogener Unterrichtsinhalte über die Bedeutung einer gesunden Lebensführung aufgeklärt und erfahren die praktische Anwendung im täglichen Schulleben. Beispiele sind die Fächer Biologie, NW, Arbeitslehre HW, Arbeitslehre Wirtschaft und Sport, die den Zusammenhang zwischen Ernährung, Bewegung und Gesundheit auf unterschiedliche Weise vermitteln.

Bewegte Schule

Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Lebensführung. Daher schaffen wir zahlreiche Gelegenheiten, sich nicht nur im Sportunterricht, sondern auch in anderen Fächern, in den Pausen und in der Freizeit viel zu bewegen.

Neben dem Sportunterricht stehen vor allem in den Fächern „Handwerk und Gartenbau“ und „Darstellen und Gestalten“ körperliche Tätigkeit und Bewegung im Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens.

Unser Schulhof ist so gestaltet, dass er die Schülerinnen und Schüler in den Pausen dazu einlädt, sich viel zu bewegen. Hierzu stehen zum Beispiel zahlreiche Fußballtore und Tischtennisplatten zur Verfügung, außerdem Basketballkörbe und eine Kletterwand. Zusätzlich bietet die von Schülerinnen und Schülern betriebene „Sport-Bar“ in der einstündigen Mittagspause die unterschiedlichsten Bewegungsgeräte und -spiele.

Wir unterstützen Bewegung in der Freizeit und beteiligen uns daher aktiv an regionalen Sportveranstaltungen. So ermuntern wir unsere Schülerinnen und Schüler z. B., am jährlich stattfindenden Gocher Steintorlauf teilzunehmen und gehen dabei durch die Teilnahme eines Lehrerteams mit gutem Beispiel voran. Darüber hinaus zeugen mehrere Schulmannschaften und sportbezogene AG’s davon, dass die Gesamtschule Mittelkreis stets auch körperlich stets in Bewegung bleibt.

Mensa

Die Mensa mit der Cafeteria ist ein wichtiger Teil unserer Schule. Sie trägt dazu bei, dass über den Tag hinweg für das leibliche Wohl der Schülerinnen und Schüler gesorgt wird.

In der Cafeteria steht ein vielfältiges Angebot zur Verfügung, unter anderem frische einfache Brötchen, Körner- und Mohnbrötchen mit Schinken, Käse oder Fleischwurst, jeweils mit Tomaten, Gurken oder Ei belegt. Darüber hinaus können verschiedene Baguettes, Croissants, Laugenbrezeln und Campingbrötchen gekauft werden. Gesunde Körnerbrötchen, ob nun Sonnenblumen-, Mehrkorn- oder Müslibrötchen, werden dabei immer beliebter.

Obst und Gemüse nach Saison werden in jeder Pause angeboten, Süßigkeiten nur in geringem Umfang im Automaten. Speiseeis gibt es nur im Sommer ab der 2. Pause, damit die Kinder erst frühstücken. Tageweise stehen heiße Würstchen, Frikadellen- oder Schnitzelbrötchen, Obstsalate, Apfelpfannkuchen oder selbst gebackene Waffeln auf dem Speiseplan.

Als Getränke reichen wir Wasser, Orangensaft, Apfelsaft, Apfelsaftschorle, Eistee und Sprite. Auch Vanille- und Erdbeermilch, heißer oder kalter Kakao werden gerne angenommen.

In unser Mensa kochen wir jeden Tag frisch und bemühen uns um ein abwechslungsreiches und kindgerechtes Menüangebot. Dazu beliefern uns ortsansässige Lieferanten mit Lebensmitteln der Saison. Die Kinder wählen zwischen zwei regulären Menüs und einem großen Salatteller. Dazu gibt es immer ein Dessert. Den Speiseplan finden Sie im Internet unter Webmenü.

Darüber hinaus wird das Angebot der Mensa erweitert durch zwei moderne Buffet-Theken. Hier können sich die Schülerinnen und Schüler aus einem umfangreichen Angebot an Nudeln und Salaten selbst ein gesundes Mittagessen zusammenstellen.

Sportförderung

Der Alltag unserer Kinder wird heute einerseits von einem Mangel an Bewegung und andererseits von einer Reizüberflutung bestimmt. Konzentrations- und Koordinationsschwächen sowie Haltungsprobleme treten immer häufiger auf. Die Gesamtschule Mittelkreis bietet  im Rahmen der individuellen Förderung ein zusätzliches Bewegungsprogramm für die Jahrgänge 5 und 6 an.

In einem altersgemäßen Unterricht werden durch spezielle Programme die koordinativen Fähigkeiten vervollständigt, die Ausdauer erweitert, die Muskulatur gekräftigt und die Haltung verbessert. Ein wichtiger Gesichtspunkt innerhalb des Sportförderunterrichts sind
motorische Übungen.

Ziele des Sportförderunterrichts sind unter anderem die Förderung der Bewegungssicherheit und des Selbstbewusstseins, Spaß an der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit, Ausgleich von Lern- und Leistungsschwächen und Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Inhalte sind zum Beispiel Übungen und Spielformen zur Verbesserung des Gleichgewichts, der Wahrnehmung, der Raumorientierung und der Reaktion. Geleitet wird dieser Unterricht immer von einer zertifizierten Lehrkraft für das Fach Sport.

Auch sportlich besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten an unserer Schule eine individuelle Förderung. So ermöglichen es zum Beispiel die zahlreichen Sportmannschaften der Gesamtschule Mittelkreis, für die eigene Schule sportlich aktiv zu werden und sich an Wettkämpfen zu beteiligen. Darüber hinaus stehen bei großen Sportveranstaltungen wie dem Biathlon in unserer Sporthalle der Team- und der Wettkampfgedanke gleichermaßen im Mittelpunkt.

Diese Förderung sportlich begabter Schülerinnen und Schüler spiegelt sich sogar im Kursprogramm unserer Oberstufe wider: Ab dem Schuljahr 2017/2018 besteht an der Gesamtschule Mittelkreis die besondere Möglichkeit, Sport als Leistungskurs zu wählen und so auch im Abitur einen sportlichen Schwerpunkt zu belegen.

Sporthelfer

Die Zielgruppe für die Sporthelferausbildung sind Schülerinnen und Schüler, die ein ausgeprägtes Interesse am Sport zeigen und ein hohes Maß an sozialem Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Sie sollten diese Fähigkeit besitzen oder bereit sein sie zu entwickeln und dabei offen auf Mitschülerinnen und Mitschüler zugehen, aber auch auf Erwachsene. Die Schule berät über die Eignung der Interessierten.

Die Inhalte der Ausbildung sind sportmedizinische Grundlagen kennen lernen, sportbiologische Grundlagen auf der Basis des Faches Biologie erweitern, sportpraktische Übungen unter Berücksichtigung der sporttheoretischen Gesichtspunkte realisieren, die Sportwelt unter soziologischen Gesichtspunkten zu hinterfragen und sportpädagogische Probleme grundlegend zu differenzieren lernen. Die Realisierung der Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund. Der erste Baustein wird an der Gesamtschule gelegt.

Das zu erreichende Ziel ist der Abschluss zur Sporthelferin bzw. zum Sporthelfer, um im außerunterrichtlichen Schulsport und im Vereinssport Verantwortung zu übernehmen. Das Zertifikat entspricht der Gruppenhelfer-I-Ausbildung des Landessportbundes. Er spricht von einer Anerkennung für eine daran anschließende Vereinstätigkeit.

Schulsanitätsdienst

Die Schulsanitäter der Gesamtschule Mittelkreis sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Notfällen. Sie sind bei Unfällen in der Schule als erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informieren wenn nötig den Rettungsdienst. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern.

Die Ausbildung übernimmt das Jugendrotkreuz. Der Schulsanitätsdienst verfügt über einen eigenen, professionell ausgestatteten Raum, in dem er Verletzte betreut. Die diensthabenden Schulsanitäter tragen ein spezielles Telefon mit sich, um im Notfall benachrichtigt werden zu können.

Die Schulsanitäter treffen sich regelmäßig, um über Einsätze zu berichten, die Einsatzpläne abzustimmen und ihre Erste Hilfe-Kenntnisse zu vertiefen.

Suchtprävention

Die Gesamtschule Mittelkreis vermittelt den Schülerinnen und Schülern frühzeitig Grundlagenwissen über Erscheinungsformen und Entstehungsbedingungen süchtigen Verhaltens und trägt so aktiv zur Suchtprävention bei. Fragen, Sorgen und Probleme der Schülerinnen und Schüler werden ernst genommen und der Unterricht und das Schulleben nach gesundheitsförderlichen Gesichtspunkten gestaltet.

In der Jahrgangsstufe 7 vermitteln wir während der Projektwoche in Zusammenarbeit mit der Polizei entsprechende Kenntnisse und stärken mit Klassenspielen und einem in der Sporthalle errichteten Vertrauensparcour sowohl das Selbstvertrauen der einzelnen Schülerinnen und Schüler als auch den Zusammenhalt in der Klasse.

Die Schülervertretung hat einen selbst verfassten Ratgeber zum Thema „Sicherheit im Netz“ herausgegeben, der auch Tipps gibt, wie man den eigenen Medienkonsum kontrollieren kann.

Schulklima

Ein positives Schulklima ist die Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit. Dazu gehört Freude am Lernen und an der Arbeit sowie der respektvolle Umgang aller Beteiligten miteinander. Die Bereiche Unterricht und Ganztag tragen wesentlich zum Schulklima und zur Identifikation mit der Schule bei. Auf respektvolles, höfliches Verhalten – sowohl Lehrerinnen und Lehrern als auch Schülerinnen und Schülern gegenüber – wird während des gesamten Aufenthalts in der Schule geachtet. Rücksichtsvolles und hilfsbereites Verhalten – vor allem Schwächeren gegenüber – wird sowohl im Unterricht als auch während der Pausen entwickelt und weiterentwickelt.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind eingeladen, sowohl als Gestaltende wie auch als Teilnehmer schulische Veranstaltungen zu begleiten, so zu einem positiven Schulklima beizutragen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Anlässe dazu gibt es viele, z. B. Abschlussfeiern, Projekttage, Aufführungen des Faches Darstellen & Gestalten sowie der Theater-Ag, Literaturprojekte, Karneval usw.

Identifikation

Alle an der Schule Beteiligten sollen sich mit ihrer Schule identifizieren und ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln.

Schulische Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft, z. B. bei Projekttagen, beim Sportfest im Sommer, bei Abschlussbällen, beim Sankt-Martins-Zug der 5. Klassen, bei Weihnachtsfeiern oder beim Karneval. Die Teilnahme an Wettbewerben, Schulaufführungen und Ausstellungen trägt ebenso dazu bei.

Alle Schülerinnen und Schüler können ihren Klassenraum selbst gestalten. Jede Klasse lernt im Dienst der Gemeinschaft den Klassenraum, die Fachräume, die Mensa und den Schulhof in Ordnung zu halten. Zu diesem Zweck werden Ordnungs- und Tafeldienst in der Klasse oder in Fachräumen eingerichtet. Zudem gibt es einen rotierenden Mensadienstplan.

Wir präsentieren unsere Schule durch ein gemeinsames Schullogo. Dieses findet sich auf allen Mitteilungen und Briefen der Schule, aber auch auf besonderen T-Shirts, auf den Jacken der Schul-Guides und auf Sportkleidung.

Ganztag

Die Schule soll nicht nur Lernort, sondern auch Lebensort sein, an dem Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zusammen leben und arbeiten können. Dazu gehört, dass Gebäude und Gelände in einem Maße gestaltet sind, dass sie diesen Anforderungen gerecht werden.

Unser Ganztagsbetrieb fördert besondere Neigungen der Schülerinnen und Schüler und bietet Unterstützung bzw. Hilfestellungen in den Bereichen, in denen sie dieser bedürfen. Der Ganztag organisiert insofern sowohl schulische Anforderungen als auch eine sinnvolle Freizeitgestaltung und gibt jedem Einzelnen eine Struktur für den Tag.

Umgesetzt werden können diese Anforderungen durch einen umfassenden AG-Betrieb, sinnvoll gestaltete „Offene Angebote“ in den einstündigen Mittagspausen, die Einrichtung eines zu jeder Zeit zugänglichen und gut ausgestatteten Selbstlernzentrums, das ebenfalls zu jeder Zeit Schülerinnen und Schülern auch ohne Betreuung durch eine Lehrkraft zur Verfügung steht.

In der Regel fallen nach einem „ganzen Tag“ keine Hausaufgaben mehr an, weil diese bereits in der Schule, z. B. in den Arbeitsstunden, erledigt werden konnten. Mit Ausnahme der Wochentage Dienstag (bis 13:10) und Freitag (bis 14:55) dauert der Ganztag in der Regel bis 15:40 Uhr.

AG-Bereich

Zu Beginn eines jeden neuen Schulhalbjahres können sich die Schülerinnen und Schüler aus der breiten Palette der Arbeitsgemeinschaften für ein Angebot ihrer Wahl entscheiden. Die Teilnahme an einer AG erfolgt immer freiwillig, ist dann aber verbindlich für die Dauer des betreffenden Schulhalbjahres.

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden in Absprache mit ihren Eltern, an welchen Arbeitsgemeinschaften sie teilnehmen möchten. Sie erhalten eine AG-Zeitung, die über das umfangreiche Angebot informiert, das normalerweise z. B. eine Reit-AG, eine Schach-AG, eine Roboter-AG und vieles mehr umfasst. Aus diesem Angebot können dann bis zu zwei Arbeitsgemeinschaften ausgewählt werden. Die Ergebnisse der AG-Auswertung können von den Schülerinnen und Schülern zwei Tage nach Abgabe der Klassenlisten am Schaukasten für die Arbeitsgemeinschaften eingesehen werden.

In der darauffolgenden Woche konstituieren sich die Arbeitsgemeinschaften. Die Teilnahme an einer AG über ein gesamtes Halbjahr wird der Schülerin bzw. dem Schüler auf dem Zeugnis bescheinigt.

Neben den Kolleginnen und Kollegen, die im Bereich der Arbeitsgemeinschaften tätig sind, leisten auch interessierte und engagierte Eltern einen Beitrag zur Ausdehnung der Angebotspalette im AG-Bereich und arbeiten mit. Die Zielsetzung der Arbeitsgemeinschaften ist es, in einer zensurenfreien Atmosphäre die künstlerisch-musischen, sportlichen, naturwissenschaftlichen und technischen Interessen und Fähigkeiten weiter zu entwickeln und zu fördern.

Die Arbeit erfolgt meist in überschaubaren (Klein-)Gruppen und bereitet allen Schülerinnen und Schülern viel Freude und Spaß, sodass nicht nur Kreativität und persönliches Lernvermögen gestärkt, sondern auch handlungsorientiertes und innovatives Lernen gefördert werden.

Förderverein

Unser Förderverein ist aus der Elterninitiative zur Gründung einer Gesamtschule im Kreis Kleve hervorgegangen und unterstützt auf vielfache Art und Weise das Leben und Lernen an unserer Schule. So war der Förderverein z. B. mit verantwortlich für Einrichtung und Umbau unseres Selbstlernzentrums. Außerdem verschönert er unsere Gebäude mit Pflanzen, Pausenmöbeln und Dekorationen und ist beim Tag der offenen Tür aktiv beteiligt mit einem Stand, an dem Pizza ofenfrisch gebacken und an die hungrigen Besucher verkauft wird.

Der Förderverein unterstützt sowohl die Teilnahme an Wettbewerben als auch Exkursionen in den unterschiedlichen Fächern finanziell, z. B. den Geschichts-Exkursionstag der 10. Klassen. Auch in der Sportförderung ist unser Förderverein sehr aktiv. So wurden z. B. die Trikots der Schulmannschaften durch eine Spende des Fördervereins finanziert. Außerdem beteiligt sich der Verein an der Anschaffung von Sportgeräten wie der Kletterwand und den Fußballtoren auf dem Schulhof.

Schülervertretung

Das SV-Team der Gesamtschule Mittelkreis gibt den Schülerinnen und Schülern eine Stimme und vertritt ihre Interessen innerhalb und außerhalb der Schule. Ebenfalls ist es ansprechbar für die Anliegen einzelner Schülerinnen und Schüler und Interessensgruppen.

Die SV unserer Schule setzt sich aus allen Klassensprecherinnen und Klassensprechern zusammen. Die drei SV-Verbindungslehrer nehmen beratend an den Sitzungen teil. Zu den Aufgaben zählen neben den Wahlen von Schülersprecherin/Schülersprecher auch die Wahl der Schülervertretung für die Schulkonferenz.

Der SV liegt vor allem daran die Schule als gemeinsamen Lebensraum zu begreifen.

In den vergangenenen Schuljahren hat sich die SV mit unterschiedlichen Projekten beschäftigt. Aus der Frage, inwiefern Smartphones und Tablets an der Schule Verwendung finden dürfen, entstand die Broschüre „Sicher im Netz“, die im Downloadbereich der Schulhomepage eingesehen werden kann. Weitere Beispiele sind der Einsatz für elektrische Händetrockner in den Schultoiletten oder die Filmproduktion zum Thema „Handynutzung am Steuer“, die in Kooperation mit der Polizei entstanden ist und für viel landesweite Aufmerksamkeit – auch bei zahlreichen Fernsehsendern und Zeitungen – sorgte.

Klassenrat

Der Klassenrat fördert das demokratische Miteinander und die Partizipation in unserer Schule. Als demokratisches Forum einer Klasse werden an der Gesamtschule Mittelkreis in allen Klassen regelmäßig Klassenratssitzungen abgehalten, meist unter Beteiligung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. Allerdings haben diese eher eine unterstützende Funktion: die Schülerinnen und Schüler beraten, diskutieren und entscheiden selbstständig über selbstgewählte Themen, z. B. über die Gestaltung und Organisation des Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten. Die Vergabe fester Rollen mit klaren Rechten, Anforderungen und Pflichten trägt entscheidend zum Gelingen des Klassenrats bei. Oft übernehmen die gewählten Klassensprecherinnen und Klassensprecher zentrale Aufgaben in der Klassenratssitzung.

Ordnung und Regeln

Für den Umgang miteinander bedarf es der Einsicht in die Notwendigkeit gemeinschaftlicher Regeln und des Einübens von Regeln und Formen des Zusammenlebens und -arbeitens. Dafür steht vor allem unsere Schulordnung.

Bereits in Klasse 5 entwickeln die Schülerinnen und Schüler in der Kennenlern-Woche eigene Klassenregeln und Gesprächsregeln und lernen diese und die Schulordnung zu akzeptieren und einzuhalten. Toleranz gegenüber anderen Meinungen, Akzeptanz des Andersartigen, Kritikfähigkeit und die Bereitschaft und Fähigkeit, mit anderen an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, sind dabei Grundlage des gemeinsamen Lernens in der Klasse.

Auch für die Ordnung und Sauberkeit in den Klassenräumen übernehmen die Schülerinnen und Schüler selbst Verantwortung. Hierzu werden wöchentlich wechselnde Tafel- und Ordnungsdienste eingerichtet. Außerdem wird z. B. die Pflege der Pflanzen, die in den allermeisten Klassen vorhanden sind, von den Schülerinnen und Schülern selbst übernommen.

Klassenraumgestaltung

Jede Klasse hat die Möglichkeit, dem Klassenraum eine „eigene Note“ zu geben. Die Neugestaltung der Klassen zu Beginn der 5. Klasse oder bei Umzug in ein anderes Gebäude wird in der Klassenratssitzung besprochen und entschieden.

Alle Klassenräume verfügen über Regale mit eigenen Fächern für die Schülerinnen und Schüler der Klasse, sodass wichtige Materialien im Klassenraum aufbewahrt werden können. Zur besseren Organisation und um eine schnelle und ansprechende Präsentation von im Unterricht gestalteten Plakaten zu ermöglichen, sind alle Räume mit Pinnwänden ausgestattet und bieten außerdem die Möglichkeit, eine eigene Klassenbibliothek einzurichten.

Um der zunehmenden Digitalisierung gerecht zu werden, verfügen alle Räume über die Möglichkeit, über das Schulnetzwerk auf das Internet zuzugreifen. WLAN und fest installierte Beamer sind fast flächendeckend verfügbar.

Schulhofgestaltung

Auf insgesamt drei großen Schulhöfen bieten sich unterschiedlichste Möglichkeiten: Kletterwand, Basketball, Fußball, Tischtennis. Zusätzlich verleiht die von Schülerinnen und Schülern betriebene „Sport-Bar“ in der einstündigen Mittagspause verschiedene Bewegungsgeräte und -spiele.

Schulgarten
Als erste Schule in NRW konnten wir zum Schuljahr 2010/2011 das Fach „Handwerk und Gartenbau“ als Wahlfach in der Sekundarstufe I anbieten. Fachliche Kenntnisse, Aufmerksamkeit, Ausdauer und Ordnung sind erforderlich, um in unserem Schulgarten den verantwortlichen Umgang mit Natur und Umwelt praktisch zu erproben. Das Einüben gärtnerischer und bäuerlicher Kulturtechniken hilft nicht zuletzt auch, die Qualität von Nahrungsmitteln zu beurteilen.

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